Der Deutsche Fußball-Bund hat am 16. Oktober 2026 eine Zwischenbilanz zum A+-Lizenz-Lehrgang veröffentlicht. Seit dem Start im August haben die Teilnehmenden vier von insgesamt 13 Präsenzphasen absolviert; die Ausbildung umfasst 540 Lerneinheiten im Blended-Learning-Format und ist auf zwölf Monate angelegt. Die Ausbildung richtet sich an Nachwuchstrainerinnen und -trainer im Juniorenbereich und versteht sich als höchste Ausbildungsstufe in diesem Segment beim DFB. Organisatorisch verbinden sich Vor-Ort-Module in unterschiedlichen Leistungszentren mit digital begleiteten Lerneinheiten, um Theorie und Praxis eng zu verzahnen: Die Präsenzphasen dienen neben fachlicher Vermittlung vor allem dem direkten, persönlichen Austausch, der praktischen Anwendung und der individuellen Reflexion. In den bisherigen vier Präsenzphasen, die in Leipzig, beim Leistungszentrum des FC Augsburg, beim Leistungszentrum des SC Freiburg und zuletzt in Lembruch am Dümmer See stattfanden, wurden zentrale Felder der modernen Trainerausbildung bearbeitet. Das erste Modul hatte den Schwerpunkt Individualisierung, wobei Teilnehmende und Ausbilder Rückmeldungen zu konkreten Beispielen aus dem Trainingsalltag austauschten und Ansätze zur differenzierten Förderung einzelner Spielerinnen und Spieler diskutierten. In den folgenden Modulen standen Aspekte des Coachings im Mittelpunkt – darunter Rollenverständnis und Führung, Teamentwicklung und Wertebildung – bevor die vierte Präsenzphase schwerpunktmäßig Konfliktmanagement und interkulturelle Kommunikation behandelte. Die reduzierte Gruppengröße von aktuell 17 Teilnehmenden ermöglicht eine intensivere Betreuung und individuellere Rückmeldungen durch die Kursleitung und externe Fachleute.
Geleitet wird der Lehrgang laut DFB von den Ausbildern Oliver Heine und Markus Fila; sie werden im Verlauf des Kurses durch Kolleginnen und Kollegen aus dem Verband sowie externe Expertinnen und Experten unterstützt. Beide Ausbilder heben die Offenheit und aktive Teilnahme der Kursmitglieder hervor und sehen in der Mischung aus kleineren Präsenzgruppen und digitalen Lernformaten einen Vorteil für die nachhaltige Implementierung der Lehrinhalte in den Trainingsalltag. Nach Angaben des DFB haben mehrere Teilnehmende bereits angekündigt, Erkenntnisse aus den Präsenzphasen direkt in ihren Vereins- und NLZ-Alltag zu übertragen. Das Curriculum legt Wert auf Transferprojekte und Anwendungsphasen, in denen die erarbeiteten Konzepte praktisch erprobt und reflektiert werden. Darüber hinaus nutzt der Kurs die geografische Vielfalt verschiedener Leistungszentren, um den Teilnehmenden unterschiedliche regionale Ansätze der Talentförderung zugänglich zu machen: Neben den bereits genannten Stationen sind in den verbleibenden Präsenzphasen weitere Leistungszentren eingeplant, um verschiedene Organisationsformen und Entwicklungsmodelle kennenzulernen. Die Liste der aktuellen Teilnehmenden umfasst Vertreterinnen und Vertreter aus etablierten Nachwuchsbereichen ebenso wie Trainerinnen und Trainer aus kleineren Ausbildungsumfeldern und zeigt damit die Bandbreite an Hintergründen im Kurs. Namentlich angeführte Teilnehmende sind beispielsweise Celine Hauk (RB Leipzig), Niklas Lüdemann (FC St. Pauli) und Ingo Schlösser (VfL Wolfsburg) sowie weitere Fachkräfte aus Vereinen wie Holstein Kiel, Karlsruher SC, SV Wehen Wiesbaden, SpVgg Greuther Fürth und weiteren Ausbildungsstätten. In den verbleibenden Monaten des Lehrgangs sollen die Teilnehmenden die im Verlauf des Kurses erworbenen Inhalte vertiefen, ihre Anwendungsprojekte weiterentwickeln und die Austauschmöglichkeiten zwischen NLZ und DFB-Strukturen für eine nachhaltige Qualitätsentwicklung der Trainerausbildung nutzen.
Hintergrund und Aufbau des A+-Lizenz‑Lehrgangs
Der A+-Lizenz‑Lehrgang stellt die höchste Trainer‑Ausbildungsstufe im Juniorenbereich des DFB dar. Die Ausbildung ist in 13 Präsenz‑ und Anwendungsphasen innerhalb von zwölf Monaten gegliedert und umfasst insgesamt 540 Lerneinheiten, die im Blended‑Learning‑Format vermittelt werden.
Ziel ist es, angehende Jugendtrainerinnen und Jugendtrainer fachlich, methodisch und persönlich zu qualifizieren sowie die Transferfähigkeit in die tägliche Arbeit in Leistungszentren und Vereinen sicherzustellen.
Leitung, Didaktik und externe Expertisen
Geleitet wird der Lehrgang laut DFB von den Ausbildern Oliver Heine und Markus Fila. Unterstützt werden sie von Kolleginnen und Kollegen aus dem Verband sowie externen Fachleuten, die ergänzende Impulse geben.
Die Kombination aus Präsenzphasen und digitalen Lernanteilen ermöglicht eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis; kleinere Gruppengrößen (aktuell 17 Teilnehmende) erlauben eine individuellere Betreuung.
DFB und A+-Lizenz‑Teilnehmende
Im Lehrgang treffen die Strukturen des Deutschen Fußball‑Bundes als Ausrichter auf die praktischen Erfahrungen und Erwartungen der Teilnehmenden aus verschiedenen Vereinen und Leistungszentren.
Die Zusammenarbeit soll einen praxisorientierten Austausch fördern und die Umsetzung neuer Erkenntnisse in den Trainingsalltag erleichtern.
16. Oktober 2026 · Zwischenbilanz · Lehrgangsbericht
Am 16. Oktober 2026 veröffentlichte der DFB die bisherige Zwischenbilanz: Vier Präsenzphasen sind abgeschlossen, zuletzt fand die vierte Präsenzphase am Dümmer See in Lembruch statt. Zuvor gab es Stationen in Leipzig, den Leistungszentren des FC Augsburg und des SC Freiburg.
Thematische Schwerpunkte der bisherigen Präsenzphasen
Das erste Präsenzmodul in Leipzig widmete sich dem Thema Individualisierung. Markus Fila betonte, dass es gelungen sei, "gezielt Aha‑Erlebnisse zu schaffen" und dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer positive Rückmeldungen gegeben hätten.
In den Präsenzphasen zwei bis vier stand Coaching in seiner ganzen Bandbreite im Fokus: Rollenverständnis und Führung, Teamentwicklung, Wertebildung sowie im vierten Modul Konfliktmanagement und interkulturelle Kommunikation.
Erfahrungen der Teilnehmenden und praktische Umsetzung
Laut DFB haben mehrere Teilnehmende angekündigt, Erkenntnisse aus den Präsenzphasen direkt in ihren Trainingsalltag zu integrieren. Diese unmittelbare Transfer‑Absicht unterstreicht den Praxisbezug des Curriculums und die Relevanz der behandelten Themen für die Arbeit in NLZ und Vereinen.
Die reduzierte Gruppengröße ermögliche zudem intensivere Reflexion und individuelles Feedback, was nach Angaben der Ausbilder dem Lernprozess zugutekommt.
Stationen und regionale Einbindung in Leistungszentren
Der Lehrgang nutzt unterschiedliche Leistungszentren als Lernorte, um Trainerperspektiven aus mehreren Regionen kennenzulernen. Bisherige Stationen waren Leipzig, das Leistungszentrum des FC Augsburg, das Leistungszentrum des SC Freiburg und das DFB‑Campus‑Umfeld in Lembruch am Dümmer See.
Weitere geplante Präsenzorte sind laut DFB die Leistungszentren in Kiel, Gladbach, Rostock und Magdeburg. Diese Vielfalt soll helfen, verschiedene Modelle der Talentförderung und Praxisansätze sichtbar zu machen.
Teilnehmende: Profile und Vereinszugehörigkeiten
Der DFB listet die Namen und Vereine der aktuellen Teilnehmenden, darunter Trainerinnen und Trainer aus Juniorenbereichen etablierter Clubs und Vereine. Beispielhaft gehören Teilnehmende wie Celine Hauk (RB Leipzig), Niklas Lüdemann (FC St. Pauli) und Ingo Schlösser (VfL Wolfsburg) zum Kurs.
Die Bandbreite der Teilnehmenden reicht von Nachwuchstrainern aus Profivereinen bis zu Trainern aus kleineren Ausbildungsumfeldern, was den interdisziplinären Austausch fördert.
Wirkung für den Jugendfußball und Ausblick
Der Lehrgang zielt darauf ab, die Qualität der Trainerausbildung im Juniorenbereich weiter zu erhöhen und langfristig zur Entwicklung talentierter Spielerinnen und Spieler beizutragen. Oliver Heine zeigt sich beeindruckt von der "maximalen Bereitschaft, sich aktiv einzubringen" und betont die Chancen, durch weitere Präsenzen in verschiedenen NLZ Erkenntnisse zur Talentförderung in ganz Deutschland zu gewinnen.
In den verbleibenden Präsenzphasen und Anwendungsprojekten werden die Teilnehmenden die erarbeiteten Inhalte vertiefen und deren Übertragbarkeit in ihre Vereinsarbeit weiter prüfen.
