Borussia Dortmund hat am 29. Oktober 2026 eine neue Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Borussia verbindet im BORUSSEUM“ angekündigt. Thema der kommenden Veranstaltung ist die Rolle von Rollenstereotypen bei Gewalt gegen Frauen; zudem wird es um Präventionsansätze und gesellschaftliche Verantwortlichkeiten gehen. Die Veranstaltung findet am 8. Dezember 2026 im BORUSSEUM statt und ist als öffentliche, kostenlose Veranstaltung geplant. Zum Programm gehören ein Vortrag von Björn Süfke, der in der Ankündigung als Autor, Psychologe und langjähriger Männerberater vorgestellt wird, sowie eine anschließende Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Initiativen und Beratungsstellen. Die Ankündigung nennt den Beginn um 19:09 Uhr mit Einlass ab 18:30 Uhr; die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist bis zum 30. November 2026 möglich. Die Mitteilungen des Vereins weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Platzvergabe begrenzt ist und Plätze erst mit Eingang einer Bestätigungs-E-Mail verbindlich werden. Weiterhin bittet der Verein im Falle einer Zusage um pünktliches Erscheinen beziehungsweise um rechtzeitige Absage, damit Plätze an andere Interessierte vergeben werden können.
Im Mittelpunkt der angekündigten Veranstaltung steht die Frage, wie traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit Gewalt begünstigen können und welche konkreten Ansätze es zur Prävention gibt. Laut Ankündigung wird Björn Süfke in seinem Vortrag anhand konkreter Thesen darlegen, wie Rollenbilder Gewalt verstärken und welche Konsequenzen sich daraus für gewaltpräventive Maßnahmen ergeben. Im Anschluss an den Vortrag ist eine Podiumsdiskussion vorgesehen, an der neben Süfke Volker Schattenberg von „Die Brücke“, Elena Müller, Projektleitung der Meldestelle für Diskriminierung im Fußball in NRW, sowie Gabriele Brübach von Zonta Dortmund teilnehmen sollen. Die Beteiligung dieser Akteure soll unterschiedliche Perspektiven — Beratungspraxis, zivilgesellschaftliche Projekte und spezialisierte Meldestellen — in den fachlichen Austausch bringen. Publikumsteilnahme und Fragerunden sind angekündigt, um den Dialog zu fördern und transferorientierte Diskussionsräume zu schaffen. Die Veranstaltung ist Teil des fortlaufenden Engagements von Borussia Dortmund in den Bereichen Corporate Responsibility und Fanangelegenheiten; das BORUSSEUM wird als vertrauter Ort genutzt, um Bildungsformate anzubieten und gesellschaftliche Debatten mit der Fangemeinschaft und der lokalen Öffentlichkeit zu verknüpfen.
Hintergrund der Reihe „Borussia verbindet im BORUSSEUM“
Die Veranstaltungsreihe „Borussia verbindet im BORUSSEUM“ verbindet Kultur‑ und Bildungsangebote mit gesellschaftspolitischen Themen. Der Verein nutzt die Ausstellungs- und Veranstaltungsräume des BORUSSEUM, um Fans und die lokale Öffentlichkeit zu erreichen und Diskussionen zu fördern. Formate der Reihe kombinieren Vorträge und Diskussionsrunden und richten sich an ein gemischtes Publikum mit dem Ziel, zugänglich über komplexe Themen zu informieren und Austausch zu ermöglichen.
Borussia Dortmund bezeichnet die Initiative als Teil seiner Aktivitäten im Bereich Corporate Responsibility und Fanangelegenheiten. In der Vergangenheit hat der Klub ähnliche Formate zu Themen wie Vielfalt, Antidiskriminierung und Gewaltprävention angeboten; die jetzt angekündigte Veranstaltung reiht sich in dieses Engagement ein und erfolgt in Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Partnern.
Inhaltlicher Fokus: Rollenstereotype, toxische Männlichkeit und Prävention
Im Mittelpunkt der angekündigten Veranstaltung steht die Frage, wie traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit Gewalt begünstigen können und welche Maßnahmen der Prävention sinnvoll sind. Die Ankündigung nennt das Thema des Vortrags von Björn Süfke als „Toxische Männlichkeit und Gewalthandeln“; Süfke wird laut Mitteilung anhand konkreter Thesen erläutern, wie Rollenbilder Gewalt verstärken und welche Konsequenzen sich daraus für gewaltpräventive Maßnahmen ergeben.
Das Veranstaltungsformat zielt darauf ab, Ursachen zu beleuchten und zugleich praxisnahe Ansätze zur Prävention zu diskutieren. Dabei soll die Diskussion evidenzbasiert geführt werden, sodass Fachwissen mit der Erfahrung lokaler Beratungsstellen und Initiativen verknüpft wird.
Referenten und Podiumsgäste
Als Hauptreferent ist Björn Süfke angekündigt; die Mitteilung beschreibt ihn als Autor, Psychologen und langjährigen Männerberater. Sein Vortrag soll acht Thesen zur Rolle traditioneller Männlichkeitsvorstellungen und deren Verbindung zu Gewalthandeln umfassen und daraus Schlussfolgerungen für Präventionsarbeit ableiten.
Für die anschließende Podiumsdiskussion sind mehrere Fachpersonen vorgesehen: Volker Schattenberg von „Die Brücke“, Elena Müller, Projektleitung der Meldestelle für Diskriminierung im Fußball in NRW, sowie Gabriele Brübach von Zonta Dortmund. Diese Auswahl spiegelt den Anspruch wider, unterschiedliche Praxis‑ und Organisationsperspektiven in die Debatte einzubringen.
Organisatorisches zum Termin am 8. Dezember 2026
Die Veranstaltung findet am 8. Dezember 2026 im BORUSSEUM statt; Beginn ist 19:09 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist laut Mitteilung bis zum 30. November 2026 möglich. Plätze sind begrenzt und werden nach Eingang einer Bestätigungs‑E‑Mail verbindlich zugewiesen.
Der Verein bittet angemeldete Teilnehmende um pünktliches Erscheinen und um rechtzeitige Absage bei Verhinderung, damit freie Plätze an andere Interessierte vergeben werden können. Alle weiteren Informationen erhalten Teilnehmende nach erfolgter verbindlicher Bestätigung per E‑Mail.
BORUSSEUM, Verantwortliche und Kooperationspartner
Die Veranstaltung wird im BORUSSEUM, dem Vereinsmuseum von Borussia Dortmund, durchgeführt. Organisiert wird das Format von den Abteilungen Corporate Responsibility und Fanangelegenheiten des Klubs in Zusammenarbeit mit externen Partnern aus der Zivilgesellschaft. In der Ankündigung werden als Kooperationspartner what matters und Zonta Dortmund genannt.
Die Einbindung externer Beratungsstellen und Meldestellen soll sicherstellen, dass fachliche Tiefe und Praxisbezug gewährleistet sind und Interessierte konkrete Anlaufstellen für Fragen zur Gewaltprävention und Beratung kennenlernen können.
Bedeutung und Zielsetzung der Veranstaltung
Für Borussia Dortmund bedeutet die Veranstaltung, die Reichweite des Vereins zu nutzen, um öffentliche Debatten zu fördern und Präventionsangebote sichtbarer zu machen. Die thematische Ausrichtung knüpft an die Erwartung an Sportorganisationen an, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und Bildungsarbeit zu leisten.
Langfristig soll das Format nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Vernetzungsräume schaffen: Für Interessierte bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, sich zu informieren, Fragen zu stellen und Kontakt zu lokalen Beratungsangeboten aufzunehmen. Auf diese Weise sollen Awareness in Fangruppen und der lokalen Öffentlichkeit erhöht und konkrete Maßnahmen zur Gewaltprävention unterstützt werden.
