Borussia Dortmund hat wenige Stunden vor dem Anpfiff des DFB‑Pokalspiels gegen Werder Bremen eine wichtige Personalentscheidung kommuniziert: Carney Chukwuemeka, der Teile des Sonntags‑Trainings aus Belastungssteuerungsgründen pausiert hatte, ist nach Klubangaben einsatzfähig. Damit kann Cheftrainer Niko Kovac im Kader mit dem Mittelfeldspieler planen.
Probleme bereitet hingegen der Ersatztorwart Alexander Meyer, der aufgrund einer Erkrankung bei den Einheiten am Sonntag und Montag fehlte und laut Vereinsmitteilung fraglich ist. Kovac betonte, man werde am Spieltag kein Risiko eingehen. Neben Meyer wird auch Konstantinos Karetsas wegen einer Bandverletzung im rechten Fuß nicht zur Verfügung stehen.
Die Meldung aus dem Dortmunder Trainingslager schafft Klarheit in einer ansonsten eng getakteten Spielwoche: Nach Erfolgen in Bundesliga und Champions League will der BVB auch im Pokal bestehen, doch Personalfragen und Sperren beeinflussen die Aufstellungsmöglichkeiten.
Ausgangslage vor dem DFB‑Pokalduell
Die Dortmunder Profis stehen in einer intensiven Phase mit kurzen Regenerationszeiten: Zwischen dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt und dem Pokalwettkampf gegen Werder Bremen blieb der Mannschaft nur wenig Zeit zur Vorbereitung. Niko Kovac und sein Trainerteam nutzten das Abschlusstraining am Montag als einzige gemeinsame Einheit vor dem K.-o.-Spiel.
Sportlich ist das Ziel klar: Der Einzug ins Achtelfinale soll erreicht werden, um die Ambitionen in allen Wettbewerben aufrechtzuerhalten. Die personelle Lage und die einzelnen Belastungsprofile der Spieler bestimmen dabei maßgeblich die Optionen für die Anfangsformation.
Personalupdate: Chukwuemeka einsatzfähig, Meyer fraglich
Carney Chukwuemeka hatte am Sonntag Teile des Trainingsprogramm aus Gründen der Belastungssteuerung ausgelassen. Nach Angaben des Vereins zeigte er sich im Abschlusstraining jedoch wieder einsatzfähig und wird planmäßig im Kader stehen. Diese Entwarnung gibt dem BVB zusätzliche Flexibilität im Mittelfeld.
Die größere Unsicherheit betrifft Alexander Meyer: Der Ersatztorwart fehlte an den letzten Einheiten aufgrund einer Erkrankung (erkrankungsbedingte Symptome inklusive Fieber wurden im Klubkontext genannt) und ist für das Pokalspiel fraglich. Kovac machte deutlich, dass man in solchen Fällen kein unnötiges Risiko eingehen werde.
Borussia Dortmund gegen Werder Bremen
Das anstehende Duell im SIGNAL IDUNA PARK ist nicht nur sportlich brisant, sondern auch taktisch anspruchsvoll: Beide Teams trafen vor kurzem in der Bundesliga aufeinander und lieferten ein 2:2. Das erneute Aufeinandertreffen im Pokal bringt andere Anforderungen, da es sich um ein K.-o.-Spiel handelt, in dem kleine Fehler sofort bestraft werden können.
27. Oktober 2026 · 2. Runde · Vorbericht
Das Spiel gegen Werder Bremen ist terminiert für den 27. Oktober 2026 und ist Teil der 2. Runde des DFB‑Pokals 2026/27. Vor dem Anpfiff steht für beide Mannschaften die Absicht, den Einzug in die nächste Runde klarzumachen. Für den BVB ist es zudem eine Gelegenheit, die in den letzten Wochen gezeigten Leistungen in Liga und Europacup zu bestätigen.
Weitere Ausfälle und Sperren
Konstantinos Karetsas ist mit einer Bandverletzung im rechten Fuß definitiv kein Thema für das Pokalspiel und wird fehlen. Darüber hinaus sind noch Langzeitverletzte wie Emre Can und Giannis Konstantelias (beide Kreuzbandriss) sowie Justin Lerma (muskuläre Verletzung) nicht verfügbar.
Ramy Bensebaini sitzt seine zweite und damit letzte Pokalsperre ab, nachdem er im Supercup gegen Bayern München die Rote Karte erhalten hatte. Für ihn wird Joane Gadou in die Anfangsformation zurückkehren, wie der Trainer bereits ankündigte.
Trainerstimme und taktische Implikationen
Niko Kovac äußerte sich in den Vorberichten zur Ausgangslage: Siege in Champions League und Bundesliga hätten Selbstvertrauen gebracht, allerdings mahnte er zur Präzision in der Chancenverwertung. Dass Chukwuemeka einsatzfähig ist, gibt dem Trainer zusätzliche taktische Optionen im Mittelfeld, insbesondere in puncto Ballbesitz und Übergangsphasen.
Fehlt Meyer definitiv, hebt das die Bedeutung von Klarheit zwischen den Pfosten hervor: Der vorgeschriebene Ersatzmann und die Abstimmung im Torwartteam stehen damit stärker im Fokus, zumal Pokalspiele häufig Situationen erfordern, in denen Ruhe und Ballkontrolle des Torwarts entscheidend sind.
Blick auf den Gegner Werder Bremen
Werder Bremen reist mit Selbstvertrauen nach Dortmund: In der Bundesliga sammelte der Klub zuletzt Punkte und präsentierte sich offensiv produktiv. Kovac lobte die Arbeit in Bremen und wies auf Stärken wie Umschaltspiel und Moral hin. Ein herausragender Spieler in Bremens Reihen ist mit Blick auf die Ligabilanz der Torschütze, der in der Berichterstattung besonders hervorgehoben wird.
Das Team aus Bremen hat in dieser Saison schon mehrfach gezeigt, dass es Rückstände aufholen kann. Das macht sie in einem K.-o.-Spiel zu einem gefährlichen Gegner, der bis in die Schlussphase hinein Ruhe und Geduld bewahren kann.
Ausblick und mögliche Aufstellungsvarianten
Mit der Entwarnung für Chukwuemeka könnte Kovac auf eine Formation setzen, die den englischen Wochen Rechnung trägt: Rotation in einigen Bereichen, aber Kontinuität in Schlüsselpositionen. Das Fehlen Bensebainis und Karetsas sowie ein möglicher Ausfall von Meyer erzwingen allerdings Anpassungen, zuletzt vor allem in der Defensive und auf der Torwartposition.
Sollte Meyer nicht rechtzeitig fit werden, dürfte der nächste verfügbare Torhüter in den Pokalstart rücken. Unabhängig davon bleibt die Aufgabe klar: Konzentriert auftreten, Fehler minimieren und die Stärken im Umschaltspiel von Werder frühzeitig unterbinden.
Fazit: Klarheit schafft Planungssicherheit
Die kurzfristige Entwarnung bei Carney Chukwuemeka erleichtert die personelle Planung des BVB und stärkt die Optionen im Mittelfeld für das Pokalspiel. Gleichzeitig sorgt die Fraglichkeit von Alexander Meyer und die bekannten Ausfälle für Restriktionen, die der Trainerstab durch geschickte Rotation und taktische Feinjustierung kompensieren muss.
Für die Fans bedeutet die Klubmeldung: Die wichtigsten Personalfragen sind vor dem Anpfiff geklärt, sodass der Fokus nun voll auf der Taktik und der Umsetzung gegen einen formstarken Werder‑Kontrahenten liegen kann.
