Borussia Dortmunds Frauen setzten ihre beeindruckende Serie in der Regionalliga West fort: Am 25. Oktober 2026 feierte das Team von Markus Högner im Stadion Rote Erde einen knappen 1:0‑Heimsieg gegen die U21 der SGS Essen. Vor 3.083 Zuschauerinnen und Zuschauern suchten die Gastgeberinnen von Beginn an die Offensive. Nach einer frühen Druckphase und mehreren Standardsituationen sorgten Flanken von der rechten Seite immer wieder für Gefahr vor dem Essener Tor. Annika Enderle fiel dabei als strukturgebende Offensivspielerin auf, sie lieferte eine Reihe zielgerichteter Hereingaben, von denen eine in der 36. Minute zum Treffer führte: Nach einer präzisen Hereingabe von Enderle stand Kapitänin Alex Popp am langen Pfosten richtig und drückte den Ball über die Linie. Zuvor hatten Melanie Schuster und Ramona Maier in der Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs jeweils Distanzversuche unternommen, die Torhüterin Pia Lucassen aber sicher parierte. Die Führung gab Dortmund zwar Sicherheit, doch das Spiel blieb über weite Strecken offen und von vielen Unterbrechungen geprägt, die den Rhythmus beider Mannschaften immer wieder unterbrachen. Eine frühe Verletzung veränderte die Dortmunder Personallage temporär: Sara Ito musste bereits in der 26. Minute nach einem Zweikampf mit einer Platzwunde über dem rechten Auge ausgewechselt werden; für sie kam Noreen Günnewig ins Spiel. Der Wechsel führte zu einer Umstellung im Mittelfeld, die Högner mit weiteren Wechseln im zweiten Durchgang abzufedern versuchte.

Die Essener U21 präsentierte sich in einer kompakten Defensivordnung und setzte auf gefährliche Umschaltmomente. In der zweiten Halbzeit hatte Essen ihre beste Phase und erarbeitete sich in der 58. Minute eine Doppelchance: Zunächst parierte Laura van der Laan einen Abschluss glänzend, kurz darauf lenkte ein Schuss an den Pfosten, sodass der Ausgleich knapp verhindert blieb. Auf Dortmunder Seite blieben klare Großchancen insgesamt Mangelware, auch wenn die eingewechselten Spielerinnen nochmals Schwung brachten. Rita Schumacher kam nach der Pause für Jacqueline Meißner in die Partie, später brachte Högner auch Ronja Leubner, deren Kopfball in der 76. Minute nach einer Schumacher‑Flanke nur knapp über die Latte strich. Weitere Wechsel betrafen unter anderem Noreen Günnewig, die für die verletzte Sara Ito eingewechselt wurde, und Lara Schmidt, die sich auf der Bank Einflussmöglichkeiten auf das Spiel erhoffte. Besonders wichtig waren die Paraden von Pia Lucassen in der Schlussphase, die einige Situationen entschärfte und damit den knappen Vorsprung sicherte. Insgesamt blieb es bis zum Schlusspfiff ein umkämpftes Duell, in dem Dortmund zwar die aktivere Mannschaft war, sich aber regelmäßig an der disziplinierten Essener Defensive die Zähne ausbiss. Mit dem 1:0‑Erfolg sicherten sich die BVB‑Frauen ihren zehnten Sieg im zehnten Saisonspiel und stehen mit 30 Punkten weiter an der Tabellenspitze der Regionalliga West.

Spielverlauf und Schlüsselszenen

Die Begegnung begann mit einer frühen Druckphase des BVB, der sich schnell in Richtung Essener Tor orientierte. Nach einer Ecke von Melanie Schuster tauchte Annika Enderle bereits in der Anfangsphase gefährlich vor dem Gästegehäuse auf. Die Führung fiel schließlich in der 36. Minute: Nach einer Hereingabe von Annika Enderle konnte Alex Popp für Dortmund den Ball am langen Pfosten über die Linie drücken und brachte damit die Schwarzgelben in Führung.

Kurz vor und nach der Halbzeit hatte die Partie mehrere Unterbrechungen, die den Spielfluss beeinflussten. Besonders auffällig war eine Szene in der 26. Minute, als Sara Ito nach einem Zweikampf mit einer Platzwunde über dem Auge ausgewechselt werden musste. Die Verletzung führte zu einem Personalwechsel und veränderte kurzfristig die Dynamik der Dortmunder Mannschaft.

Defensive Stabilität und Chancenverwertung

Die Essener U21 bot eine kompakte Defensivordnung und zwang Dortmund immer wieder zu Abschlüssen von außen oder zu Flanken, die nicht konsequent verwertet wurden. In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste zwei sehr gute Möglichkeiten in der 58. Minute; sowohl eine Rettungstat von Laura van der Laan als auch ein Pfostenschuss verhinderten den Ausgleich.

Aufseiten des BVB blieben deutliche Großchancen Mangelware, obwohl Dortmund phasenweise das Tempo erhöhte. Eingewechselte Spielerinnen wie Ronja Leubner sorgten noch für Gefahr – ihr Kopfball nach einer Schumacher‑Flanke verfehlte in der 76. Minute nur knapp das Ziel.

Borussia Dortmund Frauen gegen SGS Essen U21

Die Begegnung zwischen Borussia Dortmunds Frauen und der U21 der SGS Essen entschied Alex Popp mit ihrem Tor zum 1:0. Die Partie blieb bis zum Schlusspfiff eng, weil Essen defensiv geordnet auftrat und sich wiederholt gute Konterchancen erarbeitete.

25. Oktober 2026 · Regionalliga West · Spielbericht

Das Heimspiel in der Roten Erde endete 1:0 zugunsten von Borussia Dortmund. Die Partie war spielentscheidend durch ein Tor in der 36. Minute und mehrere Szenen, in denen die Dortmunderinnen an der nötigen Präzision scheiterten. Insgesamt verfolgten 3.083 Zuschauerinnen und Zuschauer die Begegnung.

Aufstellung, Personalentscheidungen und Einflüsse

Trainer Markus Högner setzte auf Rotation und veränderte die Startformation im Vergleich zur Vorwoche: Sara Ito, Jacqueline Meißner, Annika Enderle und Melanie Schuster begannen in der Anfangsformation. Nach der Verletzung von Ito kam Noreen Günnewig ins Spiel. Weitere Wechsel betrafen unter anderem Rita Schumacher und die Einwechslung von Ronja Leubner, die noch für Torgefahr sorgte.

Paula Reimann fehlte weiter wegen Achillessehnenproblemen; Jenske Steenwijk musste aufgrund eines grippalen Infekts passen. Die Personalentscheidungen des Trainers erwiesen sich als notwendig, um die Belastung im Kader zu steuern und auf die wechselhaften Spielsituationen zu reagieren.

Schlüsselspielerinnen und Spielintelligenz

Alex Popp wurde einmal mehr zur prägenden Figur, indem sie das entscheidende Tor erzielte und die Mannschaft anführte. Annika Enderle lieferte die Vorlage zum Treffer und gehörte zu den auffälligsten Offensivakteurinnen. Torhüterin Pia Lucassen zeigte sichere Paraden und trug mit einer Reihe wichtiger Aktionen zum knappen Sieg bei.

Auf Seiten der SGS Essen ragten vor allem die defensive Organisation und einzelne Offensivläufe von Leonie Kreuz heraus, die in der zweiten Halbzeit zwei sehr gefährliche Szenen hatte, die jedoch nicht in Tore umgemünzt werden konnten.