Bundestrainer Christian Wück hat am 29. September 2026 seinen 24‑köpfigen Kader für die beiden anstehenden Heim‑Länderspiele gegen Australien (9. Oktober, Karlsruhe) und Japan (13. Oktober, Bremen) bekanntgegeben. In der Liste steht mit Lisa Baum (FC Arsenal) erstmals eine 19‑jährige Spielerin im A‑Aufgebot – ein klares Signal für die Nachwuchsintegration des DFB. (dfb.de) Der Kader enthält neben Rückkehrerinnen wie Kapitänin Giulia Gwinn (FC Bayern München) auch Akteurinnen, die aus Auslandsligen nachdrücklich Leistung gebracht haben. Gleichzeitig fehlen verletzungsbedingt Kathrin Hendrich (1. FC Köln) und Rebecca Knaak (Manchester City); Torhüterin Ann‑Katrin Berger pausiert in Absprache mit dem Trainerteam. (dfb.de)

Die Nominierung markiert den offiziellen Auftakt der Saison für die Frauen‑Nationalmannschaft und dient Wück dazu, seine personellen Vorstellungen in Spielen gegen zwei technisch und taktisch starke Gegner zu überprüfen. Für beide Begegnungen sind bereits hohe Zuschauerzahlen gemeldet, laut DFB sind für Karlsruhe und Bremen jeweils rund 20.000 bis 23.000 Karten verkauft. (dfb.de) Die Zusammensetzung des Aufgebots zeigt eine Mischung aus etablierten Bundesligaspielerinnen und international aktiven Legionärinnen; Wück betonte in der DFB‑Mitteilung, dass genau solche Gegner nötig seien, um die Mannschaft weiterzuentwickeln.

Kurzfassung der Nominierung

Christian Wück hat am 29. September 2026 24 Spielerinnen in den Kader berufen. Die Nominierung umfasst Rückkehrerinnen, Debütantinnen und Spielerinnen aus Auslandsligen; Ziel ist die Vorbereitung auf die kommenden Länderspiele und die weitere Kaderentwicklung. (dfb.de) Die wichtigsten Fakten: Lisa Baum (Arsenal) erstmals berufen; Giulia Gwinn kehrt zurück; Kathrin Hendrich und Rebecca Knaak fehlen verletzungsbedingt; Ann‑Katrin Berger pausiert in Absprache mit dem Trainerteam. (dfb.de) Mit den beiden Partien beginnt für Wück formal die Saison der Frauen‑Nationalmannschaft, die für das Team sportlich und personell richtungsweisend sein sollen. (dfb.de) Die Nominierung wurde vom DFB am 29. September 2026 veröffentlicht. (dfb.de) (Quelle: Deutscher Fußball‑Bund, Pressemitteilung vom 29.09.2026.) (dfb.de) (Anmerkung: Angaben zu Spielorten, Anstoßzeiten und Ticketzahlen entstammen der DFB‑Mitteilung.) (dfb.de)

Wer ist neu im Aufgebot — Lisa Baum und Perspektiven

Die auffälligste Personalentscheidung ist die erstmalige Berufung von Lisa Baum. Die 19‑jährige Flügelspielerin hat sich nach dem Wechsel zu Arsenal früh in der Saison durch gute Leistungen empfohlen; Wück lobte ihr Auftreten und die Entwicklung in England. Die Nominierung folgt damit einer klaren Linie, junge Talente in Wettkämpfe zu integrieren. (dfb.de) Baums Berufung ist zugleich ein Signal an andere junge Spielerinnen: der Weg in die A‑Nationalmannschaft kann über Auslandserfahrungen führen. Der DFB nennt Baum in der Mitteilung ausdrücklich als Beispiel für eine erfolgreiche Integration von Talenten in ein internationales Umfeld. (dfb.de) Kurzfristig wird erwartet, dass Baum in Trainingslagern und Testspielen die Gelegenheit bekommt, sich an das Niveau der A‑Mannschaft zu gewöhnen; eine Einberufung ist aber keine Garantie für Minuten im Spiel – sie ist vielmehr die erste Chance, sich innerhalb des Nationalteams zu präsentieren. (dfb.de)

Fehlende Spielerinnen und Auswahlzwänge

Verletzungsbedingte Ausfälle gehören zur Realität der Vorbereitung: Kathrin Hendrich (1. FC Köln) und Rebecca Knaak (Manchester City) fehlen laut DFB‑Mitteilung. Für den Bundestrainer bedeutet das Anpassungen in der Abwehrplanung und die Chance für andere Innenverteidigerinnen, sich zu empfehlen. (dfb.de) Ann‑Katrin Berger (Gotham FC) wird in Absprache mit dem Trainerteam pausieren. Die DFB‑Meldung nennt dies als verantwortungsvolle Managemententscheidung im Hinblick auf Belastung und Saisonplanung. (dfb.de) Die Mischung aus Bundesligaspielerinnen und Legionärinnen erhöht die Komplexität der Vorbereitung, weil unterschiedliche Spielrhythmen und Ligenstile aufeinandertreffen – eine Herausforderung für Trainingsdesign und taktische Abstimmung. (dfb.de) Wichtig: Die Nominierung ist eine Momentaufnahme; weitere Änderungen sind bis zum Anpfiff durch Verletzungen oder Formveränderungen möglich.

Taktische Stoßrichtungen und Erwartungen

Wück betont, dass Spiele gegen Australien und Japan dazu dienen sollen, die Mannschaft taktisch zu schärfen und die Entwicklung junger Spielerinnen zu beschleunigen. Beide Gegner gelten als technisch versiert und körperlich robust, was dem DFB‑Team dazu dient, verschiedene Spielprinzipien zu testen. (dfb.de) Die Kaderzusammenstellung legt nahe, dass Wück flexible Systeme plant: Varianten mit dynamischen Außenbahnen, aber auch Stabilität in der Defensive. Die Integration von Spielerinnen mit Auslandserfahrung soll zudem fußballerische Reife und unterschiedliche Spielideen einbringen. (dfb.de) Für die kurzfristige Taktik sind dagegen die verletzungsbedingten Ausfälle gewichtige Faktoren – sie können zu einem defensiveren Startsystem oder zu häufigeren Positionswechseln führen, bis die bestmögliche Balance gefunden ist. (dfb.de) Die Spiele werden auch als Test für personelle Alternativen gesehen: wie reagieren junge Spielerinnen auf Drucksituationen, und welche Verbindungen funktionieren auf dem Platz?

Deutschland gegen Australien

9. Oktober 2026 · Länderspiel · Kaderbekanntgabe. Die Partie findet im BBBank Wildpark in Karlsruhe statt; die DFB‑Mitteilung nennt 20:30 Uhr CEST als Anstoßzeit und weist auf hohe Zuschauerzahlen hin. Australien gilt als körperlich starkes Team mit hoher Intensität, somit dient das Spiel als Belastungsprobe und Gradmesser für defensive Organisation und Umschaltverhalten. (dfb.de) Wück erwartet ein Spiel auf hohem Niveau und sieht die Begegnung als wichtige Standortbestimmung zu Beginn der Saison. Die DFB‑Mitteilung verweist zudem auf den Live‑Übertrag im ZDF. (dfb.de) (Anmerkung: Datum und Spielort sind dem DFB‑Beitrag vom 29.09.2026 entnommen.) (dfb.de) Taktisch könnte Deutschland auf schnelle Flügelspielerinnen und variable Mittelfeldbesetzung setzen, um Australiens Robustheit durch Tempo und Kombination zu knacken. Wichtige Personalentscheidungen werden sich in den Trainingseinheiten vor Ort zeigen. (dfb.de)

Deutschland gegen Japan

13. Oktober 2026 · Länderspiel · Kaderbekanntgabe. Das Spiel im Bremer Weserstadion (Anstoß: 17:45 Uhr CEST) schließt die kurze Doppelspielfolge gegen zwei starke Nicht‑Europa‑Gegner ab. Japan ist taktisch sauber und technisch beschlagen; gegen sie testet der DFB Spielkontrolle und schnelle Positionswechsel. (dfb.de) Die DFB‑Mitteilung erwähnt den Live‑Übertrag in der ARD und verweist auf mehr als 20.000 verkaufte Tickets für die Partie in Bremen. Deshalb ist mit starker Kulisse zu rechnen, die dem Team zusätzliche Atmosphäre liefert. (dfb.de) Gleichzeitig bietet das Spiel die Chance, personelle Alternativen zu prüfen und jungen Spielerinnen in einer Großstadt‑Kulisse Einsatzminuten zu geben. (dfb.de) (Alle Daten und Spielorte sind offiziell vom DFB bestätigt.) (dfb.de) Hinweis: Für Bremen ist zusätzlich ein U23‑Länderspiel gegen Schweden am 12. Oktober geplant, was den fußballerischen Fokus der Stadt in dieser Woche verstärkt. (dfb.de)

Ausblick und Bedeutung für die WM‑Vorbereitung

Die Spiele gegen Australien und Japan sind Bestandteil der langfristigen Vorbereitung auf große Turniere und bieten Wück die Möglichkeit, seine personellen Ideen zu testen. Die Einberufungen bestätigen die DFB‑Strategie, junge Talente frühzeitig zu integrieren und dabei sowohl nationale als auch internationale Erfahrungswerte zu nutzen. (dfb.de) Kurzfristig geht es um fehlerfreie Umsetzung defensiver Abläufe, Stabilität im Mittelfeld und das Herausarbeiten von klaren Rollen für junge Spielerinnen. Mittelfristig dienen die Begegnungen dazu, belastbare Entscheidungen für die kommende Saison und mögliche Turnierkader vorzubereiten. (dfb.de) Für die Fans bedeutet die Nominierung attraktive Heimspiele mit internationalem Vergleichsniveau; für die Spielerinnen ist es eine Chance, sich auf höchstem Niveau zu beweisen. (dfb.de) (Quelle: Deutscher Fußball‑Bund, Pressemitteilung vom 29.09.2026.) (dfb.de)