Jürgen Klopp hat am 5. November 2026 den endgültigen Kader der deutschen Männer-Nationalmannschaft für die beiden abschließenden Partien der UEFA Nations League nominiert. Das Aufgebot umfasst 24 Spieler; zu den auffälligsten Personalentscheidungen zählen die Rückkehr von Niclas Füllkrug und die erstmalige Nominierung des U21-Torwarts Wael Mohya. Füllkrug, 24-maliger Nationalspieler, wurde in der Pressemitteilung des DFB als derzeit erfolgreichster Torschütze der Bundesliga mit neun Saisontreffern hervorgehoben, was seine Berufung in das Sturmaufgebot erklärbar macht. Mohya, bislang auf U21-Ebene eingesetzt und bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag, erhält erstmals eine Einladung in den A-Kader. Klopp betonte in seinem Kommentar gegenüber DFB.TV, dass die Auswahl das Ergebnis schwieriger, aber erfreulicher Entscheidungen gewesen sei: Nach dem deutlich größeren 44er-Kader im September sei es eine Herausforderung gewesen, die knappere Finalbesetzung zu treffen, weil wieder mehr Spieler einen Anspruch auf Berufung hätten. Das von ihm verwendete Bild, es handele sich um einen "bunten Mix aus sehr jung und durchaus erfahren", unterstreicht den Anspruch, sowohl junge Perspektivspieler wie Mohya zu beobachten als auch auf gestandene Kräfte zu bauen.

Die DFB-Mannschaft trifft zunächst am Freitag, 13. November 2026 um 20:45 Uhr in Belgrad auf Serbien, bevor sie am Montag, 16. November 2026 um 20:45 Uhr im Berliner Olympiastadion die Niederlande empfängt. Die Spiele markieren die abschließenden Begegnungen der Nations-League-Gruppenphase: Vor dem Rückspiel in Belgrad hatte das DFB-Team das Hinspiel gegen Serbien im Oktober in München mit 2:0 gewonnen; das Hinspiel gegen die Niederlande in Amsterdam endete im September 1:1. Die Nationalmannschaft trifft sich ab Montag vor den Begegnungen bei DFB-Partner adidas in Herzogenaurach, um die taktische Abstimmung vorzunehmen und die Vorbereitung zu bündeln. Für das Heimspiel gegen die Niederlande weist der DFB auf noch verfügbare Restkarten im offiziellen Ticketshop hin; die Berichterstattung zu den Partien erfolgt live, das Spiel in Belgrad bei RTL und die Partie in Berlin in der ARD. Klopp sieht die beiden Begegnungen nicht nur als Gelegenheit, im Wettbewerb Ergebnisse zu erreichen, sondern auch als praktische Lehr- und Beobachtungsphase: In den engen Terminen des internationalen Kalenders gilt es, Talente behutsam einzuführen, die Torhüterrotation zu prüfen und die Balance zwischen Erfahrung und Entwicklung weiter zu justieren.

Kaderübersicht: Wer ist dabei und welche Rolle spielen die Neu- und Rückkehrer?

Der DFB-Kader umfasst 24 Spieler für die beiden abschließenden Gruppenspiele der Nations League. Besondere Beachtung finden zwei Personalien: Niclas Füllkrug kehrt in die Nationalmannschaft zurück und zählt in dieser Saison zu den erfolgreichsten Stürmern der Bundesliga mit neun Saisontreffern; Wael Mohya wurde erstmals in den A-Kader berufen. Füllkrugs Erfahrung und Torgefahr geben dem Angriffsrepertoire der Mannschaft zusätzliche Optionen, während Mohya als U21-Torwart von Borussia Mönchengladbach erstmals in einem A-Kader integriert wird, um langfristig beobachtet und eingebunden zu werden.

Klopps Begründung und Perspektive für die beiden Spiele

Jürgen Klopp erklärte, die Auswahl sei das Ergebnis schwieriger, aber erfreulicher Entscheidungen: Die Tiefe des Spielerkaders mache es anspruchsvoll, alle Verdienten zu nominieren. Er bezeichnete die Mischung aus sehr jungen Spielern und erfahrenen Kräften als "bunten Mix" und betonte die Vorfreude auf die Partien. Die kurzfristigen Ziele sind klar: in Belgrad eine positive Leistung abrufen und in Berlin vor heimischem Publikum gegen die Tabellenführer der Gruppe ein gutes Ergebnis erzielen. Klopp sieht die Einberufungen zugleich als Chance, junge Spieler wie Mohya behutsam in die A-Nationalmannschaft einzuführen und parallel auf eingespielte Kräfte wie Füllkrug zurückzugreifen.

Deutschland gegen Niederlande

Die Begegnung in Berlin ist eines der Highlights der abschließenden Spieltage: Deutschland empfängt die Niederlande im Olympiastadion, nachdem das Hinspiel in Amsterdam 1:1 endete. Für das Heimspiel werden noch Restkarten angeboten, was das öffentliche Interesse in Deutschland verdeutlicht. Die Partie am 16. November ist der letzte Spieltag der Gruppenphase und stellt für beide Teams die letzte Gelegenheit dar, ihre Tabellenposition zu beeinflussen; Deutschland geht als Zweiter in die Begegnung gegen den Tabellenführer Niederlande.

16. November 2026 · Abschluss der Gruppenphase · Spielvorschau

Die Partie am 16. November stellt den letzten Spieltag der Nations-League-Gruppenphase dar und bietet beiden Teams die letzte Gelegenheit, das Gruppenergebnis zu beeinflussen. Deutschland tritt als Zweiter gegen den Tabellenführer Niederlande an; die Ausgangslage erfordert eine konzentrierte Leistung, insbesondere im Heimspiel vor Publikum. Die Begegnung wird live in der ARD übertragen, was die Bedeutung des Spiels im nationalen Kontext unterstreicht.

Konkrete Einberufungen: Torhüter, Defensive und Offensive im Blick

Neben der Nominierung von Mohya als neuem Gesicht im Tor sind in der Defensive und der Offensive erfahrene wie junge Spieler vertreten. Die Auswahl berücksichtigt aktuelle Formwerte aus der Bundesliga und internationalen Einsätzen. Die genaue Startaufstellung für die Partien wird sich nach dem Trainingsauftakt in Herzogenaurach formen; dort trifft sich das Team bei DFB-Partner adidas zur taktischen Abstimmung. Die Berufung von Mohya signalisiert, dass die Torhüterfrage langfristig beobachtet werden soll, während Füllkrugs aktuelle Torgefahr kurzfristig mehr Optionen in der Offensive bietet.

Auswirkungen auf die Nationalmannschaftsplanung und Perspektive nach der Gruppe

Die Nominierung signalisiert, dass Klopp einerseits auf Kontinuität setzt, andererseits aber auch jüngere Spieler beobachten möchte. Die Integration von Spielern wie Mohya kann langfristig die Torhüterrotation beeinflussen; zugleich öffnet die Rückkehr von Torschützen wie Füllkrug kurzfristig mehr Optionen für die offensive Ausrichtung. Unabhängig vom Ergebnis in den beiden Spielen bietet diese Lehr- und Beobachtungsphase der Länderspiele die Chance, den Kader für kommende Turniere weiter zu formen und die Balance zwischen Erfahrung und Entwicklung zu justieren. Die Auswahl verdeutlicht den Anspruch, sowohl die unmittelbaren sportlichen Ziele in der Nations League zu verfolgen als auch Spielern Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen.