FC St. Gallen hat die Hürde in der 2. Runde des Schweizer Cups nur knapp genommen: Bei Gastgeber Schlieren setzte sich der Favorit erst in der Verlängerung mit 2:1 durch. Yael Aeberhard erzielte das entscheidende Tor nach einem Eckball und sicherte damit das Weiterkommen der Ostschweizerinnen. (srf.ch) Die Partie in Schlieren entwickelte sich zu einem typischen Cup‑Krimi: St. Gallen geriet früh nicht in Bedrängnis, musste nach einem Platzverweis für Schlierens Melina Metzger zwar lange in Überzahl agieren, verlor aber dennoch kurz vor der regulären Schlussphase den Vorsprung, sodass die Entscheidung erst in den zusätzlichen 30 Minuten fiel. (srf.ch)
Die Begegnung zeigt, dass auch vermeintlich klare Favoriten gegen gut organisierte Zweitliga‑Teams in der Cup‑Atmosphäre ins Schwimmen geraten können. Für Schlieren ist das enge Spiel ein positives Zeichen, für St. Gallen eine Erinnerung daran, wie zerbrechlich der Spielverlauf ist – der Tag gehörte schlussendlich dennoch den Gästen. (srf.ch) (Alle genannten Fakten basieren auf der Berichterstattung von SRF.) (srf.ch)
Kurzfassung
FC St. Gallen setzte sich bei Schlieren in der 2. Runde des Schweizer Cups nach Verlängerung mit 2:1 durch. Yael Aeberhard erzielte das siegbringende Tor nach einem Eckball, nachdem Schlieren in der 70. Minute ausgeglichen hatte. (srf.ch) Der Gastgeber Schlieren kommt aus der Nati B und lieferte dem Favoriten lange Zeit einen hartnäckigen Kampf; ein Platzverweis gegen Melina Metzger (Schlieren) veränderte die personelle Konstellation ab der 56. Minute zugunsten der Gäste. (srf.ch) Das Ergebnis sichert St. Gallen den Einzug in die nächste Runde des Cups, während Schlieren erhobenen Hauptes die Heimreise antreten kann. (srf.ch) (Quelle: SRF, Spielbericht 26. September 2026.) (srf.ch)
Spielverlauf
Die Partie begann unter kontrollierten Bedingungen für St. Gallen, doch Schlieren zeigte früh Offensive und zog sich nicht auf reines Verteidigen zurück. Entscheidend war die Szene in der 56. Minute: Melina Metzger (Schlieren) erhielt einen Platzverweis, wodurch St. Gallen fortan in Überzahl agierte. (srf.ch) Trotz numerischer Überlegenheit geriet St. Gallen in Rückstand, als Schlierens Livia Busin in der 70. Minute den Ausgleich erzielte. Die reguläre Spielzeit endete torlos nach dem Zwischenstand, sodass die Partie in die Verlängerung ging. Im zusätzlichen Abschnitt erzielte Yael Aeberhard per Kopf nach einer Eckball‑Situation den 2:1‑Treffer und entschied die Begegnung zugunsten der Gäste. (srf.ch) Die dramatische Wende in der Verlängerung unterstrich die Unwägbarkeiten eines Cup‑Spiels: Trotz Überzahl und Feldvorteilen gelang es St. Gallen erst spät, die Defensive des Gegners zu knacken. (srf.ch)
Schlüsselentscheidungen und Wendepunkte
Der Platzverweis gegen Melina Metzger war der erste grosse Einschnitt: Er verschob das Kräfteverhältnis zugunsten der St. Gallerinnen, doch die numerische Überzahl führte nicht sofort zum erhofften Durchbruch. (srf.ch) Der Ausgleich durch Livia Busin in der 70. Minute zeigte, wie gut Schlieren mit dem Druck umging und dass Zweitliga‑Teams in Pokalduellen nicht unterschätzt werden dürfen. Letztlich war es eine Standardsituation – ein Eckball –, aus der Yael Aeberhard in der Verlängerung die Entscheidung erzielte. Standards bleiben damit erneut ein zentrales Moment in engen Pokalspielen. (srf.ch) Schlussendlich entschied die Effizienz bei einer Standardsituation über das Weiterkommen. (srf.ch)
Taktische Analyse
St. Gallen agierte über weite Strecken dominant im Ballbesitz und versuchte, die Breite zu nutzen; Schlieren hingegen setzte auf kompaktes Verteidigen und gezielte Umschaltmomente. Die rote Karte für Schlieren änderte das Bild zwar numerisch, doch die Gastgeberinnen blieben defensiv organisiert und kamen so zum Ausgleich. (srf.ch) In der Verlängerung zeigte St. Gallen dann die größere individuelle Qualität in Strafraumnähe: Die Standardsituationen wurden besser ausgelotet, und Aeberhard gewann entscheidend die Kopfballduelle. Das verdeutlicht, dass St. Gallen in engen Spielen weiterhin auf Standards als Mittel zur Entscheidung setzt. (srf.ch) Für Schlieren war das Spiel taktisch betrachtet ein Erfolg – trotz Ausscheidens: Die Mannschaft hielt das System, arbeitete diszipliniert und konnte phasenweise das Spiel diktieren. (srf.ch)
Personal, Aufstellung und Schlüsselspieler
Yael Aeberhard war die prägende Figur des Spiels mit ihrem entscheidenden Tor in der Verlängerung; ihr Kopfball nach Eckball war die einzige Trefferquelle in der zusätzlichen Spielzeit. Schlierens Melina Metzger, deren Ausschluss die Partie prägte, ist Spielerin des Heimklubs und verlor durch die Rote Karte einen wichtigen Offensivbaustein. (srf.ch) Abseits der genannten Szenen zeigte sich, dass St. Gallen über die Breite ihres Kaders verfügte, um die Partie am Ende zu entscheiden, während Schlieren mit hoher Laufbereitschaft und taktischer Disziplin überzeugte. (srf.ch)
FC St. Gallen gegen FC Schlieren
26. September 2026 · 2. Runde · Spielbericht. Die Partie endete 2:1 nach Verlängerung zugunsten von FC St. Gallen; das entscheidende Tor erzielte Yael Aeberhard nach einem Eckball, Schlierens Treffer zum 1:1 erzielte Livia Busin in der 70. Minute; Melina Metzger wurde in der 56. Minute vom Platz gestellt. (srf.ch) Die Begegnung fand im Rahmen der 2. Runde des Schweizer Cups statt; Schlieren trat als Vertreter der Nati B gegen die Super‑League‑Vertreterinnen aus St. Gallen an. Die Partie illustriert die Wettbewerbsintensität des Cups, in dem auch unterklassige Teams die Favoritinnen vor Probleme stellen können. (srf.ch)
26. September 2026 · 2. Runde · Spielbericht
Datum und Kontext: Die Begegnung gehört zur 2. Runde des Schweizer Cups (AXA Women's Cup / nationaler Pokalwettbewerb). St. Gallen qualifiziert sich durch den 2:1‑Erfolg nach Verlängerung für die nächste Runde. (srf.ch) Die Meldung wurde am 26.09.2026 von SRF veröffentlicht; dort ist der Spielverlauf zusammenfassend dokumentiert. (srf.ch)
Ausblick und Bedeutung für beide Teams
Für FC St. Gallen bedeutet das Weiterkommen die Möglichkeit, Kräfte auf dem Platz und im Kader für die nächsten Cup‑Runden zu testen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie in knappen Situationen die nötige Qualität besitzt, um knappe Spiele zu entscheiden – wenn auch mit Luft nach oben in Sachen Konsequenz. (srf.ch) Für Schlieren ist die knappe Niederlage ein positives Signal: Als Nati‑B‑Vertreterin konnte das Team die favorisierten Gäste bis in die Verlängerung fordern. Solche Auftritte erhöhen die Sichtbarkeit des Klubs und stärken das Vertrauen in das bestehende Spielsystem. (srf.ch) Beide Teams können aus dem Spiel jeweils konkrete Lehren ziehen: St. Gallen an der Souveränität in Überzahlsituationen, Schlieren im Umgang mit Chancen und im Erhalten von Konstanz über 120 Minuten hinweg. (srf.ch)
Statistiken und Fakten
Endstand: Schlieren 1–2 FC St. Gallen (nach Verlängerung). Tore: Livia Busin (Schlieren) 70' — Yael Aeberhard (FC St. Gallen) Verlängerung. Platzverweis: Melina Metzger (Schlieren), etwa 56. Minute. Wettbewerb: Schweizer Cup, 2. Runde. Alle Angaben laut SRF‑Bericht. (srf.ch) Die Partie fand am 26. September 2026 statt; die SRF‑Meldung wurde am gleichen Tag veröffentlicht (26.09.2026, 21:29). (srf.ch) Weitere Details (Aufstellungen, Spielminuten und eventuelle zusätzliche Sanktionen) sind in den offiziellen Spielberichten des Schweizerischen Fussballverbands dokumentiert. (srf.ch)
