Die UEFA hat den Weg für eine grundlegende Reform der Nations League geebnet: Die bisher vier Ligen sollen ab der Ausgabe 2028/29 in ein Drei-Ligen-Modell überführt werden. Damit verschwindet die bisherige Liga D, und die Verteilung der Auf‑ und Abstiegsregeln wird angepasst. Diese Entscheidung wurde in offiziellen UEFA-Verlautbarungen erläutert und in der Schweiz aufgegriffen; SRF veröffentlichte am 24. September 2026 eine Übersicht über die Auswirkungen für die Schweizer Nationalmannschaft. (uefa.com)

Kernpunkte der Umstellung sind laut UEFA ein Drei‑Ligen-System mit je 18 Teams (aufgeteilt in drei Gruppen zu je sechs Teams) sowie Änderungen beim Mechanismus von Promotion und Relegation in der Übergangssaison 2026/27. Ziel der Reform ist eine klarere Wettbewerbstruktur und weniger »tote« Partien, gleichzeitig aber auch eine Neuverteilung der Begegnungen und damit der Ertrags‑ und Planungsposten für viele Verbände. (uefa.com) (Anmerkung: die offiziellen UEFA-Details zum neuen Promo/Relegationssystem sind in der UEFA‑Mitteilung dokumentiert.)

Für die Schweizer Nati heisst das konkret: Die regulären Aufstiegsbestimmungen zwischen Liga B und A bleiben grundsätzlich bestehen, während in der Übergangsphase 2026/27 die Promotion/Relegation so angepasst wird, dass am Ende der Umstellung in jeder Liga 18 Teams stehen. Aus der jetzigen Liga D steigen alle Teams in die neu formierte Liga C auf; in der Praxis verändert dies mittel‑ bis langfristig die Auf- und Abstiegswege für die Schweiz durchaus spürbar. (srf.ch)(siehe Details unten).

Was hat UEFA beschlossen?

Die UEFA-Exekutive bestätigte Mitte September 2026 Anpassungen, die den Übergang von vier auf drei Ligen vorbereiten. Ab der Spielzeit 2028/29 wird die Nations League demnach aus drei Ligen mit je 18 Teams bestehen; die Gruppeneinteilung sieht drei Gruppen zu je sechs Mannschaften pro Liga vor. Die Änderung wurde in einer offiziellen UEFA-Mitteilung erläutert. (uefa.com) (Die Ankündigung nennt auch Termine für die Spieltage und die Struktur der Viertelfinals/Finals.)  Die unmittelbare Konsequenz: Liga D entfällt, und die bisherigen Teilnehmer von Liga D werden in die (erweiterte) Liga C integriert. Für die Übergangsphase wurden zudem spezielle Anpassungen am Promotion/Relegation‑System für 2026/27 festgelegt, damit am Ende der Umstellung die Ligen die gewünschte Grösse erreichen. (uefa.com)  Die UEFA begründet die Massnahme mit dem Wunsch nach mehr Wettbewerbsspannung, weniger unbedeutenden Spielen und einer einheitlicheren Kalenderplanung.

Welche Regeländerungen gelten ab 2026/27 als Übergang?

Für die Spielzeit 2026/27 sind laut UEFA Anpassungen bei Auf‑ und Abstiegsregelungen beschlossen worden: In Liga A bleiben unter anderem die Gruppensieger und -zweiten relevant für die Viertelfinals, während die Dritt‑ und Viertplatzierten neuere Play‑off‑Regeln antreffen, die das spätere Drei‑Ligen‑System sicherstellen. Die genauen Mechaniken (z. B. welche Dritt‑ und Viertplatzierten direkt absteigen oder Play‑offs bestreiten) hat die UEFA im Detail dokumentiert. (uefa.com)  Kurz gesagt: Es gibt weniger direkte Abstiege in einigen Fällen, und zusätzliche Play‑offs dienen dazu, die richtige Anzahl Teams für jede Liga zu garantieren. Diese Überbrückungsregeln sind entscheidend, weil sie beeinflussen, welche Nationen in welcher Liga spielen — und damit auch künftige Gegner, Spielorte und Einnahmen festlegen. (uefa.com)  Die UEFA-Meldungen nennen ausserdem, dass die League‑Phase der Ausgabe 2026/27 planmässig von Ende September bis November stattfindet, die Play‑offs und Viertelfinals jedoch im März 2027 terminiert sind. (uefa.com)

Konkrete Folgen für die Schweiz (sportlich und organisatorisch)

Sportlich bedeutet die Reform für die Schweizer Nati vor allem: die Wahrscheinlichkeit, in künftigen Ausgaben auf andere, zum Teil stärkere Gegner zu treffen, steigt, weil die Ligen breiter und neu eingeteilt werden. Das beeinflusst die Chance auf Platzierungen, die direkten Qualifikationswege und die möglichen Play‑off‑Konstellationen. (srf.ch)  Organisatorisch sind mehrere Punkte zu nennen: mehr Fernreisen für Länderspiele in bestimmten Fällen, veränderte TV‑ und Sponsorenerlöse durch andere Gegner und Heimspiel‑Kalender sowie eine mögliche Neuausrichtung der Nati‑Kaderplanung, da die Bedeutung einzelner Länderspiel‑fenster steigt. Verbände müssen zudem personell und finanziell auf die neuen Strukturen reagieren (Reisetage, Spielerkader, Kommerzrechte). (uefa.com)  Für kleinere Nationen und jenen Verbände, die bisher in Liga D spielten, eröffnen sich zugleich Chancen: Sie werden in die grössere Liga C integriert, womit sie häufiger gegen mittlere Konkurrenz antreten — langfristig kann das die sportliche Entwicklung beschleunigen.

UEFA und Schweizerischer Fussballverband

Die beiden Institutionen sind die wesentlichen Akteure dieser Meldung: Die UEFA als Entscheider über die neue Wettbewerbsstruktur und der Schweizerische Fussballverband (SFV/football.ch) als nationale Instanz, die die Konsequenzen für die Nati umsetzen muss. Die UEFA hat die Konzeptänderung offiziell kommuniziert; der SFV steht vor der Aufgabe, die sportliche und administrative Anpassung für die Schweiz zu planen. (uefa.com)  Der SFV hat bereits in seinen News‑Kanälen Hinweise zur kommenden Saison und Fan‑Informationen veröffentlicht (Zusammenzüge, Infos zu möglichen Auswärtsreisen und Ticketfragen), die nun im Lichte der UEFA‑Entscheide neu bewertet werden müssen. (Konkrete SFV‑Reaktionen sind in den offiziellen SFV‑Mitteilungen zu verfolgen.) (football.ch)  (Anmerkung: Für formelle Stellungnahmen des SFV sind deren offizielle Pressemitteilungen die verlässlichste Quelle.)

24. September 2026 · Formatentscheidung · Meldung

Die hier behandelte Meldung ist datiert auf den 24. September 2026; SRF veröffentlichte einen Zusammenschnitt der Auswirkungen am gleichen Tag, nachdem die UEFA Mitte September die Weichen gestellt hatte. Die SRF‑Berichterstattung fasst die wichtigsten Konsequenzen für die Schweiz zusammen. (srf.ch) Leser sollten beachten, dass die detaillierten Umsetzungsregeln (z. B. die exakten Paarungen der Play‑offs im März 2027) in späteren offiziellen Dokumenten und Spielplänen spezifiziert werden; die UEFA hat diese Details bereits teilweise publiziert und aktualisiert. (uefa.com)  Diese Einordnung dient der klaren zeitlichen Verankerung der Entscheidung und ihrer Relevanz für die laufende Saisonplanung der Nationalmannschaften und Verbände in Europa und der Schweiz selbst. (srf.ch)  Hinweis: SRF-Artikel: "Liga D wird aufgelöst - Aus vier Ligen der Nations League werden drei" (24.09.2026).

Was Zuschauer, Fans und Vereine jetzt wissen müssen

Kurzfristig ändert sich für Fans nichts an bereits terminierten Matches der laufenden Ausgabe 2026/27; der Spielplan bleibt gültig. Langfristig aber können Heim‑ und Auswärtsgegner, Ticketpreise und TV‑Übertragungen von den neuen Gruppeneinteilungen beeinflusst werden. Verbände und Medienpartner kommunizieren hierzu sukzessive Anpassungen. (uefa.com)  Fans der Schweizer Nati sollten besonders die März‑Playoffs 2027 im Auge behalten: je nach Platzierung in der Gruppenphase können diese Begegnungen über einen Verbleib in Liga A oder B entscheiden, was wiederum Einfluss auf die Gegner in den folgenden Jahren hat. Die UEFA‑Dokumente geben bereits Hinweise zur Terminplanung. (uefa.com)  Vereine im Inland sind indirekt betroffen: Änderungen auf Nationalmannschaftsebene wirken sich auf TV‑Fenster, Spieltagsverlegungen und (bei Verbandsentscheidungen) auf Saisonplanung aus.

Fazit und nächste Schritte

Die Abschaffung der Liga D und der Übergang zu drei Ligen ist eine weitreichende strukturelle Reform der Nations League mit spürbaren Folgen auch für die Schweiz. Kurzfristig sind Planungsanpassungen durch SFV und beteiligte Stellen notwendig; mittelfristig werden Ligenzusammensetzung, Gegnerprofile und Revenue‑Ströme beeinflusst. (uefa.com)  Wer die Entwicklung eng verfolgen will, sollte die offiziellen Mitteilungen der UEFA sowie die Pressekanäle des Schweizerischen Fussballverbands beobachten — verbindliche Details zu Play‑offs, konkreten Begegnungen und administrativen Vorgaben werden dort veröffentlicht und aktualisiert. (uefa.com) Kurzfristige Empfehlungen für interessierte Fans: Tickets und Reisen nur über offizielle Kanäle buchen, und die Spieltagsankündigungen sowie Fan‑Infos des SFV beachten, da sich Terminpläne in Folge der Reform regional anders auswirken können.