Die SK Sturm Frauen trennten sich in der 9. Runde der ADMIRAL Frauen Bundesliga am 4. Oktober 2026 in der NV Arena von den SKN St. Pölten Frauen mit einem 2:2-Unentschieden. Die Partie begann aus Sicht der Gäste holprig: Nach einer Phase, in der St. Pölten das Spiel bestimmte und über genauere Pässe sowie Ballgewinne mehr vom Geschehen hatte, gerieten die Grazerinnen in der 13. Minute durch einen Treffer von Ebert in Rückstand. Sturm zeigte sich jedoch nicht verunsichert und arbeitete sich zunehmend in die Begegnung. Über längere Ballbesitzphasen und eine konzentriertere Struktur im Spielaufbau schafften die Schwarz-Weißen den Ausgleich in der 28. Minute, als Lena Breznik nach einem Zuspiel von Sophie Maierhofer erfolgreich abschloss. Kurz vor der Pause drehte Julia Keutz das Spiel mit einer verwerteten Hereingabe von Lilla Sipos, sodass Sturm mit einer 2:1-Führung in die Kabine ging.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich offener und von verstärktem Druck der Gastgeberinnen geprägt. St. Pölten suchte den Weg zum Ausgleich und erhöhte die Frequenz ihrer Angriffe, während Sturm versuchte, über Konter und situative Ballstafetten Nadelstiche zu setzen. Marie Spieß hatte in der Folge eine gute Chance, die Führung auszubauen, setzte ihren Abschluss jedoch am Tor vorbei. In der 71. Minute nutzte Anna Marie Plank Aagaard eine Unstimmigkeit in der Sturm-Defensive und köpfte zum verdienten 2:2 ein. In der Schlussphase versuchten beide Mannschaften nochmal, die Partie zu entscheiden: Die Sturm Frauen suchten vermehrt die direkten Aktionen in den Strafraum, St. Pölten blieb bemüht, Standards und Flanken in gefährliche Zonen zu bringen. Letztlich blieben die besten Möglichkeiten auf beiden Seiten ungenutzt, sodass es beim gerechten Remis blieb. Der Punktgewinn nimmt für Sturm Bedeutung im Kampf um die vorderen Plätze ein; laut Vereinsangaben stehen die Grazerinnen nach dem Spiel weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz.
Spielverlauf und Torschützen
Die Begegnung nahm früh Fahrt auf: St. Pölten nutzte die erste Phase, um Räume zu gewinnen und ging in der 13. Minute durch Ebert in Führung. Sturm reagierte mit zunehmender Ruhe im Aufbau; Dribblings und präzisere Zuspiele führten zum Ausgleich durch Lena Breznik (28.), der eine zwischenzeitliche Wende einleitete. Die Situation kurz vor der Pause war entscheidend für das Momentum: Eine gute Kombination über die Außenbahn ermöglichte Lilla Sipos eine Hereingabe, die Julia Keutz in der 45. Minute zum 2:1 verwandelte. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen, St. Pölten erhöhte den Druck und kam in der 71. Minute durch Anna Marie Plank Aagaard zum Ausgleich, als sie eine Unstimmigkeit in der Abwehr der Gäste per Kopf nutzte. Die verbleibenden Minuten brachten mehrere Ansätze beider Teams, jedoch keine weiteren Treffer mehr.
Zweite Halbzeit: St. Pölten drängt auf den Ausgleich
Im zweiten Durchgang veränderte sich das Spielbild insofern, als die Gastgeberinnen ihre Zweikampfhärte und Zielstrebigkeit erhöhten. St. Pölten suchte vermehrt Flanken und Standardsituationen, um die Sturm-Abwehr in Bewegung zu bringen und Kopfballgelegenheiten zu kreieren. Sturm verteidigte phasenweise mit guter Organisation, konnte aber nicht alle Situationen klären und musste in der 71. Minute den Ausgleich hinnehmen. In der Schlussphase suchten beide Teams die Entscheidung: Sturm setzte auf Umschaltmomente, St. Pölten auf Ballbesitz und Flanken in den Strafraum, doch die letzten Chancen blieben ungenutzt, sodass das Ergebnis von 2:2 Bestand hatte.
Taktische Eindrücke und Personal
Die Grazerinnen zeigten nach anfänglicher Schwäche eine deutliche Stabilisierung im Passspiel, was sich in längeren Ballbesitzphasen und zielgerichteten Vorstößen bemerkbar machte. Die Rolle von Sophie Maierhofer als Bindeglied im Mittelfeld war dabei wichtig, weil ihr Zuspiel zum Ausgleich von Breznik unmittelbar Wirkung zeigte. Lilla Sipos brachte über die Außenbahnen Tempo und brachte die gefährliche Flanke vor dem 2:1. Aufseiten St. Pölten war die Linie über Flanken und Standards wiederholt ein Mittel, um Druck aufzubauen; genau diese Dynamik führte schließlich zum 2:2 durch Aagaard. Insgesamt wirkte die Partie kampfbetont, mit Phasen hoher Intensität und einigen Ballverlusten auf beiden Seiten.
SKN St. Pölten Frauen gegen SK Sturm Frauen
Die Begegnung war von einem frühen Übergewicht der Gastgeberinnen, einer starken Gegenreaktion der Grazerinnen kurz vor der Pause und einem späten, verdienten Ausgleich der Niederösterreicherinnen geprägt. Die NV Arena sah ein Spiel, das in Phasen temporeich und hart umkämpft war, wobei beide Mannschaften taktische Akzente setzten und personelle Wechsel in der zweiten Halbzeit versuchten, Impulse zu setzen.
04. Oktober 2026 · 9. Runde · Spielbericht
Datum und Wettbewerb sind aus dem offiziellen Spielbericht bestätigt: ADMIRAL Frauen Bundesliga, 9. Runde, 04.10.2026. Das Spiel endete 2:2; beide Mannschaften erzielten jeweils zwei Treffer. Die Chronologie der Tore laut Spielbericht: 1:0 Ebert (13.), 1:1 Breznik (28.), 1:2 Keutz (45.), 2:2 Aagaard (71.).
Aufstellungen, Karten und offizielle Details
SK Sturm trat in der veröffentlichten Aufstellung mit Gritzner, Großgasteiger, Watilette (66. Riedler), Bormans, Spieß, Maierhofer (74. Tragl), Pavlovic, Sipos, Krumböck, Breznik, Keutz (84. Krejcova) an. Gelbe Karten wurden laut Spielbericht an Nagy, Laino, Lemesova sowie Gritzner vergeben. Als Schiedsrichter fungierte Edin Kustura. Die Partie wurde vor 400 Zuschauerinnen in der NV Arena ausgetragen.
Bedeutung für die Tabelle und Ausblick
Der eine Punkt aus St. Pölten behält für die Sturm Frauen Gewicht im Kontext der laufenden Meisterschaft: Laut Vereinsangaben steht die Mannschaft derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz, sodass jeder Zähler in der Verfolgung der Tabellenspitze relevant ist. Für SKN St. Pölten ist das Resultat ebenfalls wertvoll, weil die Gastgeberinnen zuhause einen Rückstand aufholen konnten und damit Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben sammeln. Beide Seiten haben in den nächsten Ligaspielen die Chance, Punkte zu sammeln; die Partie machte jedoch deutlich, dass vor allem die Organisation in der Schlussphase noch stabilisiert werden kann, um Gegentore zu vermeiden.
Schlüsselspieler und individuelle Leistungen
Julia Keutz war mit ihrem Treffer kurz vor der Pause eine Schlüsselfigur für Sturm und trug maßgeblich zur Pausenführung bei. Lena Breznik zeigte mit ihrem Ausgleichstreffer gutes Timing und Stellungsspiel, was die Gäste nach anfänglichen Schwierigkeiten zurück in die Partie brachte. Auf Seiten St. Pölten war Anna Marie Plank Aagaard mit ihrem Kopfball zum 2:2 zur Stelle, als es darauf ankam; ihr Tor demonstrierte die Effektivität von Standardsituationen. Darüber hinaus sorgten Spielerinnen wie Sophie Maierhofer und Lilla Sipos mit konkreten Aktionen für Impulse, sowohl in der Offensive als auch beim Herausspielen von Chancen.
