Vor 17.251 Zuschauer:innen im Stadion Graz-Liebenau hat SK Puntigamer Sturm Graz das 204. Grazer Stadtderby gegen den Grazer AK klar mit 6:1 gewonnen. Die Schwarz-Weißen lagen nach einer frühen Standardsituation zunächst zurück, doch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit drehten sie die Partie: Luca Weinhandl erzielte in der 37. Minute den Ausgleich, Jürgen Heil brachte Sturm kurz darauf in Führung (39.) und Oumar Diakité traf noch vor der Pause zum 3:1 (41.). Nach einer Unterbrechung wegen einer Verletzung von Torhüter Daniil Khudyakov, der nach einem Zusammenstoß ausgewechselt werden musste, sowie einer weiteren kurzen Pause wegen Pyrotechnik, gingen die Mannschaften mit einer verdienten Führung für die Hausherren in die Kabinen. Die Anfangsphase war von Intensität und schnellen Wechseln geprägt, wobei Sturm die Mehrzahl der Aktionen und die spielerische Kontrolle übernahm, nachdem die Gastgeber sich vom frühen Rückstand erholt hatten.

Im zweiten Durchgang setzte Sturm Graz die Überlegenheit mit Nachdruck fort: Oumar Diakité vollendete seinen Dreierpack mit Treffern in der 49. bzw. 51. Minute nach Vorlagen bzw. Standardsituationen von Simon Seidl und stellte damit den klaren Sieg sicher. Kapitän Jon Gorenc Stanković setzte in der 75. Minute den Schlusspunkt zum 6:1 nach einer Ecke, bei der er sich im Strafraum durchsetzte und per Kopf vollendete. Der Abend in Liebenau war gekennzeichnet von einer geschlossenen Mannschaftsleistung Sturms, die sowohl über Flügelspiel als auch über Standardsituationen gefährlich blieb, während der GAK nach der frühen Führung Schwierigkeiten hatte, die Defensive gegen die anhaltende Sturm-Offensive stabil zu halten. Der Erfolg bedeutete für Sturm den neunten Derbysieg in Folge und setzte einen neuen Vereinsrekord.

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Spielverlauf und Entscheidung in Liebenau

Das Derby begann turbulent und emotional: Christopher Cvetko brachte den GAK nach einer Eckballserie in der 10. Minute in Führung, ehe Sturm das Tempo anzog und sich mehr Spielanteile erarbeitete. Kurz vor der Pause kehrte die Partie zugunsten der Gastgeber: Nach dem Ausgleich durch Luca Weinhandl (37.) bereitete eine schnellere Passfolge Sturms das 2:1 durch Jürgen Heil (39.) vor, und Oumar Diakité nutzte ein abgefälschtes Zuspiel zum 3:1 (41.). Trotz kurzzeitiger Unterbrechungen – unter anderem wegen der Verletzung von Sturm-Torhüter Daniil Khudyakov – hielt Sturm die Konzentration hoch und ging verdient mit klarer Führung in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit knüpfte Sturm nahtlos an und verwandelte seine Überlegenheit in klare Chancen und Tore. Diakité vollendete seine Szene mit zwei weiteren Treffern (49., 51.), wobei besonders Standardsituationen und präzise Flanken von Simon Seidl eine wiederkehrende Gefahr darstellten. Der GAK hatte über weite Strecken Probleme, die Räume zu schließen und die hohen Läufe Sturms zu unterbinden, was schließlich in der 75. Minute durch den Kopfballtreffer von Kapitän Jon Gorenc Stanković zum 6:1-Endstand mündete.

Torschützen, Aufstellungen und Statistik

Die Torschützenliste spiegelt die dominante Offensive Sturms wider: Für den GAK erzielte Christopher Cvetko das frühe 1:0 (10.). Auf Seiten von Sturm trafen Luca Weinhandl (37.), Jürgen Heil (39.), Oumar Diakité mit einem Dreierpack (41., 49., 51.) und Jon Gorenc Stanković (75.). Die Anzeigetafel zeigte nach Abpfiff ein klares 6:1 für die Hausherren vor 17.251 Zuschauer:innen im Stadion Graz-Liebenau.

Die Startaufstellung von Sturm lautete Khudyakov (28. Helac) – Heil – Malić – Quarshie (60. Hödl) – Koller – Balbo (60. Vallci) – Weinhandl (73. Halwachs) – Gorenc Stanković – Matoshi – Seidl – Diakité (60. Wlodarczyk). Beim GAK begann Stankovic im Tor; die Feldspieler umfassten Oberleitner, Sollbauer, Owusu, Anderson (46. Trummer), Michorl, Cvetko (76. Koch), Klassen (76. Mandey), Italiano, Lichtenberger (46. Große) und Hofleitner. Besondere Notizen der Statistik waren mehrere verletzungsbedingte Wechsel sowie Verwarnungen, darunter Gelbe Karten für Diakité und Halwachs auf Sturm‑Seite und für Große sowie Hofleitner beim GAK.

SK Puntigamer Sturm Graz gegen Grazer AK

Das direkte Duell war eine Demonstration der aktuellen Stärken Sturms: Ballbesitzphasen wurden zügig in gefährliche Offensivaktionen umgemünzt, und die Mannschaft nutzte sowohl kombinative Lösungen als auch Standardsituationen erfolgreich. Die Partie lief für Sturm nahezu nach Plan, insbesondere als sich nach der Halbzeitpause Räume auftaten und Sturms Läufe in die Tiefe die GAK-Hintermannschaft überlasteten.

Für den GAK war die Begegnung trotz der frühen Führung kein Musterbeispiel defensiver Stabilität. Die Gäste zeigten bis zur 10. Minute eine gute Organisation bei Standards, konnten danach aber nicht dauerhaft die benötigte Kompaktheit herstellen, um Sturms Flügelspiel und Hereingaben zu neutralisieren.

18. Oktober 2026 · 204. Grazer Stadtderby · Spielbericht

Das 204. Grazer Stadtderby am 18. Oktober 2026 endete mit einem 6:1-Heimsieg für Sturm Graz. Der Bericht fasst Spielverlauf, Torschützen und besondere Vorkommnisse des Abends zusammen und benennt zentrale Momente wie die frühe Gästeführung, die verletzungsbedingte Behandlung von Daniil Khudyakov und das fulminante Vorgehen von Oumar Diakité.

Der Termin des Derbys und die Kulisse in Liebenau unterstrichen die Stadtrivalität, während die numerische Dominanz Sturms in diesem Spiel den Unterschied machte und statistisch wie historisch hervorzuheben ist.

Diakités Dreierpack und historische Einordnung

Oumar Diakité avancierte mit seinem Hattrick zum prägenden Akteur des Abends. Sein Dreierpack fiel in einem kompakten Zeitfenster und stellte einen der auffälligeren Individualleistungen dieses Derbys dar. Der letzte Hattrick in einem Grazer Stadtderby geht laut Vereinsangaben auf Ivica Vastić zurück, der am 21. September 1999 einen Dreierpack erzielte. Solche persönlichen Höhepunkte sind im Kontext eines Stadtderbys selten und werden von Fans und Klubgeschichte besonders registriert.

Der 6:1-Erfolg fügte sich zudem in eine bemerkenswerte Serie ein: Sturm verbuchte den neunten Derbysieg in Folge, ein neuer Bestwert in der Vereinschronik. Solche Serie n auf Stadtrivalen haben sowohl sportliche als auch emotionale Tragweite und werden intern wie extern als Messlatte für die Klubentwicklung angesehen.

Verletzung und Spielunterbrechung

Die Begegnung wurde kurzzeitig durch die Verletzung von Sturm-Torhüter Daniil Khudyakov unterbrochen, der nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler behandelt und daraufhin ausgewechselt werden musste. Klubmitteilungen nannten im Nachgang, dass Khudyakov operiert wurde und der Verein gute Genesungswünsche übermittelte. Solche Einschnitte beeinflussen taktische Optionen und können eine Mannschaftsaufstellung kurzfristig verändern.

Zudem kam es vor der Pause zu einer Unterbrechung wegen Pyrotechnik aus dem Gästesektor, was zu einer sicheren und kontrollierten Behandlung der Situation durch Ordner und Offizielle führte. Trotz dieser Störungen blieb der Spielverlauf sportlich dominiert von Sturms Umsetzung auf dem Platz und der Kontrolle über das Tempo nach dem Wiederanpfiff.

Reaktionen und Bedeutung für beide Teams

Der klare Derby-Erfolg stärkt Sturms Selbstvertrauen und festigt die Rolle des Klubs in Graz. Die Verantwortlichen werden den Abend als Bestätigung der Spielphilosophie und der offensiven Ausrichtung werten; zudem liefert der Erfolg Material für die Mannschaftsführung, um Kontinuität in den nächsten Ligapartien anzustreben. Fans und Kluböffentlichkeit hoben nach dem Spiel die kollektive Leistung, die Standardsicherheit und die Verlässlichkeit bestimmter Spieler hervor.

Für den GAK stellt die deutliche Niederlage eine ernüchternde Bilanz im Stadtderby dar. Die Mannschaft steht vor der Aufgabe, defensive Abläufe zu analysieren und Anpassungen vorzunehmen, um in kommenden Partien konkurrenzfähiger zu sein. Trainerstab und sportliche Leitung werden auf Basis dieser Partie personelle und taktische Schlüsse ziehen müssen, um Stabilität zu erreichen.

Taktische Beobachtungen und Ausblick für den Ligabetrieb

Sturm zeigte im Aufbau und in der Endverwertung eine hohe Durchschlagskraft, besonders über die rechte Seite und in Standardsituationen. Simon Seidl war als Vorbereiter bei mehreren Toren prominent beteiligt; seine Flanken und Freistöße führten direkt zu Treffern. Die Fähigkeit, nach individuellen Momenten wie dem Kopfballtreffer von Gorenc Stanković schnell nachzulegen, spricht für eine Mannschaft, die sowohl spielerische als auch ruhende Elemente effektiv kombiniert.

Der deutliche Derbysieg gibt Sturm Rückenwind für die nächsten Ligaspiele und mögliche internationale Aufgaben. Der GAK muss die Niederlage aufarbeiten, personelle sowie taktische Schlüsse ziehen und an der defensiven Kompaktheit arbeiten, um in den kommenden Wochen eine Stabilisierung herbeizuführen. Beide Klubs werden die Derby-Erfahrung in die weitere Saisonplanung einfließen lassen.