Die deutschen U19-Frauen setzten ihre erfolgreiche Testspielphase fort und gewannen am 12. Oktober 2026 im ungarischen Telki mit 3:1 gegen Österreich. Die Partie im Globall Football Park endete 3:1 (1:1) zugunsten der DFB-Auswahl. Jil Schäfer brachte Deutschland früh in Führung (6.), Österreich glich per Strafstoß durch Denise Lueger aus (16.). In der zweiten Halbzeit sorgte Einwechselspielerin Janita Kramer mit einem Kopfballtreffer (53.) nach einer Flanke von Jonna Wrede für die erneute Führung; Elira Terakaj stellte per Foulelfmeter in der 71. Minute den 3:1-Endstand her. Die deutsche Mannschaft zeigte in Telki Phasen mit hohem Druck in der Anfangsphase, reagierte nach dem Ausgleich und zog mit taktischen Wechseln das Spiel wieder an sich.

Das Match diente beiden Teams als Vorbereitung auf kommende Aufgaben, vor allem für die EM-Qualifikation, die für die deutsche Auswahl Ende November beginnt. DFB-Trainerin Melanie Behringer wechselte zur Pause und brachte unter anderem Linna Hermsmeier für Ylvi Eisenbeiß ins Tor; insgesamt wurden mehrere Akteurinnen eingewechselt, um Einsatzzeiten zu verteilen und Sturm- und Mittelfeldkombinationen zu testen. Behringer zog nach dem Spiel ein gemischtes Fazit: Sie lobte die starke Anfangsphase und die Reaktion im zweiten Durchgang, machte aber auch Verbesserungsbedarf in der Kontinuität des Spielflusses deutlich. Vor dem Duell gegen Österreich hatte das Team bereits 5:1 gegen Gastgeber Ungarn gewonnen; die Tests in Telki gelten damit als wichtige Generalproben vor der EM-Qualifikation, in der Deutschland in Gruppe 6 auf Slowenien (28. November), Norwegen (1. Dezember) und die Niederlande (4. Dezember) trifft.

Spielverlauf und Schlüsselszenen

Das Spiel begann mit einer frühen deutschen Führung: In der 6. Minute wurde Jil Schäfer nach einem präzisen Steckpass in Szene gesetzt und schloss aus kurzer Distanz unten links erfolgreich ab. Die frühe Führung spiegelte die Spielabsicht der DFB-Auswahl wider, die gegnerische Defensive früh zu beschäftigen und Räume zu erzwingen. Unmittelbar danach blieb die Begegnung offen, beide Teams suchten den Weg nach vorne und erspielten sich Chancen.

Nach dem schnellen 1:0 kam der Ausgleich aus Sicht der Österreicherinnen per Strafstoß: In der 16. Minute entschied die Schiedsrichterin auf Elfmeter nach einem Foul im deutschen Strafraum; Denise Lueger verwandelte sicher zum 1:1. Bis zur Halbzeit blieb das Spiel umkämpft, Tore fielen zunächst nicht mehr. Die zweite Halbzeit brachte dann die Entscheidung: Janita Kramer, eingewechselt, köpfte in der 53. Minute nach einer Flanke von Jonna Wrede gegen die Unterkante der Latte; der Ball prallte über die Torhüterin Johanna Mayer ins Tor zum 2:1. Später wurde erneut auf Strafstoß entschieden, dieses Mal für Deutschland: Elira Terakaj trat an und verwandelte mittig zum 3:1 (71.), womit die Partie zugunsten der Deutschen entschieden war.

Personelle Maßnahmen und Wirkung der Einwechslungen

Cheftrainerin Melanie Behringer reagierte mit mehreren Wechseln zur Halbzeit und im weiteren Verlauf, um frische Impulse zu setzen und verschiedene Personalvarianten zu prüfen. Als auffällige Rotation wurde der Torhüterinnenwechsel vorgenommen: Linna Hermsmeier ersetzte Ylvi Eisenbeiß nach dem Seitenwechsel. Die Wechsel zielten darauf ab, die Intensität in den Zweikämpfen zu erhöhen und das spielerische Verhalten in Umschaltphasen zu verbessern.

Die Einwechslung von Janita Kramer erwies sich als spielentscheidend; durch ihre Kopfballstärke nach Hereingaben entschied sie die Partie zugunsten der DFB-Auswahl. Auch die spätere Verantwortlichkeit vom Punkt durch Elira Terakaj dokumentierte, dass die Trainerin auf Belastbarkeit und Nervenstärke einzelner Spielerinnen setzte.

Tore, Schiedsrichterentscheidungen und Standardsituationen

Die drei deutschen Treffer resultierten aus unterschiedlichen Spielphasen und Situationen: ein schnelles Angriffstor (Jil Schäfer, 6.), ein Kopfball nach Flanke (Janita Kramer, 53.) und ein verwandelter Strafstoß (Elira Terakaj, 71.). Österreichs Treffer fiel durch einen Elfmeter (Denise Lueger, 16.).

Standards und Strafraumszenen prägten damit die Partie entscheidend. Sowohl beim Zuspiel auf die Spitze als auch bei Hereingaben in den Sechzehner zeigten sich Momente, in denen beide Teams ihre Kopfball- und Strafraumerfahrung einbrachten, sodass die Offensivaktionen häufig über Flanken und ruhende Bälle generiert wurden.

12. Oktober 2026 · Testspiel · Telki (Globall Football Park)

Die Begegnung war offiziell terminiert auf den 12. Oktober 2026 und wurde im Globall Football Park in Telki ausgetragen. Sie stellte den zweiten Länderspieltest der U19-Frauen in der laufenden Saisonvorbereitung dar.

Als Vorbereitungsspiel diente die Partie der Feinabstimmung vor der EM-Qualifikation; die DFB-Auswahl bestätigte mit dem 3:1-Sieg ihre gute Form nach dem zuvor erzielten 5:1 gegen Ungarn und sammelte wichtige Erkenntnisse für künftige taktische Ausrichtungen.

Trainer- und Teamreaktion nach dem Spiel

Nach dem Abpfiff zog DFB-Cheftrainerin Melanie Behringer ein differenziertes Fazit: Sie lobte insbesondere die starke Anfangsphase und die beherzte Reaktion der Mannschaft im zweiten Durchgang, wies aber gleichzeitig auf Bereiche hin, in denen noch gearbeitet werden müsse. Behringer betonte, dass in der Pause mehrere Aspekte angesprochen wurden, die sich im zweiten Durchgang verbessert hätten, darunter die Aggressivität in Zweikämpfen und die Struktur bei Standards.

Die Spielerinnen zeigten mentale Stabilität nach dem frühen Ausgleich und in der Schlussphase, zudem bot die Rotation die Möglichkeit, die Kaderbreite zu prüfen. Torhüterinnenwechsel und weitere Wechsel werden intern ausgewertet, um die optimale Besetzung und taktische Varianten für die bevorstehende EM-Qualifikation festzulegen.

Bedeutung für die EM‑Qualifikation und Ausblick

Die Testspiele in Telki sind als letzte Härtetests vor dem Start in die EM-Qualifikation gedacht, die Ende November beginnt. Deutschland trifft in der Qualifikationsgruppe 6 auf Slowenien (28. November), Norwegen (1. Dezember) und die Niederlande (4. Dezember). Die Partien in Telki ermöglichten dem Trainerstab, taktische Varianten zu erproben und die Form einzelner Spielerinnen einzuordnen.

Der Sieg gegen Österreich stärkt das Selbstvertrauen des Teams, liefert aber zugleich Hinweise auf Aspekte, an denen noch gearbeitet werden muss, wie die Konstanz im Spielaufbau und die Chancenverwertung in engen Begegnungen. Die Trainer- und Betreuungscrew wird die beobachteten Details in die Vorbereitung auf die Pflichtspiele einfließen lassen.