Der VfB Stuttgart hat am Samstag ein denkwürdiges DFB‑Pokalspiel geliefert: Beim 3:2 (2:2, 0:1) im Karl‑Liebknecht‑Stadion gegen 1. FFC Turbine Potsdam drehten die Schwäbinnen einen scheinbar sicheren 0:2‑Rückstand und entschieden die Partie erst in der Verlängerung durch einen Treffer von Chantal Hagel (106.). Diese dramatische Aufholjagd brachte Stuttgart in die zweite Hauptrunde des DFB‑Pokals der Frauen. (dfb.de) Der Spielverlauf war ein Wechselbad der Gefühle: Potsdam führte lange durch Treffer vor der Pause und in der zweiten Halbzeit, ehe der Gästeauftritt durch einen Platzverweis gegen Potsdams Thalia Dias de Souza (81.) und die anschließenden Treffer von Verena Wieder (85.) und Mira Arouna (90.+5) eine völlig neue Wendung nahm. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung, als Chantal Hagel das 3:2 erzielte und damit das Pokalaus der Gastgeberinnen besiegelte. Die wichtigsten Spielstationen sind durch den DFB und die Vereinsberichte bestätigt. (dfb.de)

Das Ergebnis hat für erhebliche Resonanz in den deutschen Medien und beim Verein selbst gesorgt: Medienberichterstattung hob das späte Comeback und die dramatische Nachspielzeit als zentrale Elemente hervor; der VfB Stuttgart betonte anschließend in seiner Spielberichterstattung, dass die Mannschaft Moral und Charakter gezeigt habe, um die Partie noch umzudrehen. Für Turbine Potsdam bleibt die bittere Erkenntnis, eine komfortable Führung nicht über die Zeit gebracht zu haben. (stuttgarter-zeitung.de)

Kurzfassung: Schlüsselereignisse und Ergebnis

Turbine Potsdam – VfB Stuttgart 2:3 n.V. (0:1 zur Pause): Potsdam führte durch Treffer vor und nach der Pause, Stuttgart kam nach einem Platzverweis und zwei späten Toren zurück; Hagel erzielte in der 106. Minute das Siegtor. Die Begegnung fand am 26. September 2026 im Karl‑Liebknecht‑Stadion statt. (dfb.de) Die Partie zählt zur 1. Hauptrunde des DFB‑Pokal der Frauen 2026/27; alle genannten Zeitpunkte und Spielereignisse sind im DFB‑Spielbericht und in den offiziellen Matchfacts dokumentiert. (dfb.de) Der Verlauf der Begegnung zeigte ein frühes Chancenplus der Gastgeberinnen, eine zwischenzeitliche 2:0‑Führung Potsdams und eine dramatische Wende in den Schlussminuten der regulären Spielzeit sowie in der Verlängerung. (dfb.de) Statistische Eckdaten (offizielle Matchfacts): Austragungsort Karl‑Liebknecht‑Stadion; Anstoß 15:00 Uhr; Spielrunde: 1. Hauptrunde DFB‑Pokal Frauen. (datencenter.dfb.de)

Wie das Comeback zustande kam

Potsdam schien lange auf dem Weg in die zweite Runde: Madelyn Katherine Smith brachte die Gastgeberinnen kurz vor der Pause in Führung, Leonie Preußler erhöhte später auf 2:0, sodass eine Überraschung für den Zweitligisten in Reichweite schien. Doch das Spielgeschehen kippte nach einem Platzverweis gegen Potsdam (Thalia Dias de Souza, 81.), was Stuttgart Räume und Überzahl verschaffte. (dfb.de) In Überzahl nutzte Stuttgart die Gelegenheit: Verena Wieder verkürzte in der 85. Minute, und Mira Arouna erzielte in der fünften Minute der Nachspielzeit (90.+5) den vielumjubelten 2:2‑Ausgleich – ein Moment, der die Partie in die Verlängerung schickte. Die späte Wende war der Schlüssel für Stuttgarts Weiterkommen. (dfb.de) Die Entscheidung in der Verlängerung fiel in der 106. Minute, als Chantal Hagel mit ihrem Treffer das 3:2 erzielte und Stuttgart ins Achtelfinale brachte. Hagels Tor markierte den Abschluss einer eindrucksvollen Aufholjagd. (dfb.de)

Taktische Einordnung

Turbine Potsdam setzte in der ersten Halbzeit auf schnelles Umschaltspiel und Pressing in Stuttgarts Spielaufbau, was die frühe Führung begünstigte. Stuttgart antwortete mit strukturierten Flügelaktionen und suchte über Konter die Torchancen, verlor jedoch vor der Platzverweisung den Zugriff. (dfb.de) Nach der roten Karte agierte Potsdam defensiver, während Stuttgart die Räume nutzte und mit frischen Offensivaktionen Druck machte. Die Einwechslungen und taktischen Anpassungen von VfB‑Trainer Nico Schneck erwiesen sich letztlich als erfolgreich – insbesondere die Rolle von Mira Arouna als Antreiber im Umschaltspiel wurde entscheidend. Die offizielle Spielanalyse und Vereinsberichte bestätigen diese Einordnung. (vfb.de) Aus taktischer Sicht zeigte die Partie einmal mehr, wie entscheidend Disziplin und numerische Überlegenheit in der Schlussphase sein können, speziell im Pokalwettbewerb, wo einzelne Entscheidungen Spiele kippen. (dfb.de)

Turbine Potsdam gegen VfB Stuttgart

26. September 2026 · 1. Hauptrunde · Spielanalyse. Im direkten Duell setzte sich der Aufsteiger VfB Stuttgart nach dramatischem Spielverlauf in Potsdam mit 3:2 nach Verlängerung durch. Die Begegnung wird in den offiziellen DFB‑Matchfacts und den Vereinsberichten dokumentiert. (dfb.de) Die Partie zeichnet sich durch drei Phasen aus: Potsdams starke Anfangsphase und 2:0‑Führung, die Phase nach dem Platzverweis und Stuttgarts Aufholjagd, sowie die Verlängerung, in der Hagel das Siegtor erzielte. Diese Gliederung entspricht den offiziellen Spielberichten. (dfb.de) Konsequenz: Stuttgart zieht in die zweite Runde des DFB‑Pokal der Frauen ein; Potsdam scheidet trotz starker erster Hälfte aus. (dfb.de) (Anmerkung: Alle Spielzeiten sowie der Ort sind den DFB‑Datencenter‑Angaben entnommen.) (datencenter.dfb.de) Weitere Details zu Aufstellungen, Wechseln und Spielminuten sind im offiziellen Datencenter gelistet. (datencenter.dfb.de)

Spielerinnen im Fokus

Chantal Hagel: Die Mittelfeldspielerin erzielte in der Verlängerung das entscheidende Tor und wurde so zur Matchwinnerin für den VfB Stuttgart; ihr Treffer ist der dokumentierte Schlusspunkt der Aufholjagd. (dfb.de) Mira Arouna: Ihr 90.+5‑Treffer war der emotionalste Moment der Partie und der unmittelbare Auslöser für die Verlängerung. Die offizielle Berichterstattung hebt ihre späte Aktion als Wendepunkt hervor. (dfb.de) Thalia Dias de Souza (Turbine Potsdam): Der Platzverweis in der 81. Minute veränderte die Dynamik des Spiels nachhaltig; ohne diese Entscheidung hätte Potsdam möglicherweise die knappe Führung ins Ziel gebracht. Die Rote Karte ist in den offiziellen Spielberichten vermerkt. (dfb.de) Weitere nennenswerte Akteurinnen: Verena Wieder (VfB) mit dem Anschlusstor zur 85. Minute sowie die Torschützinnen für Potsdam, die ihre Leistungsstärke vor der Unterbrechung demonstrierten. (dfb.de)

Blick auf die Statistik und Aufstellungen

Die offiziellen Matchfacts im DFB‑Datencenter führen Aufstellungen, Wechsel und Spielminuten der Begegnung ausführlich auf; dort sind auch gelbe/rote Karten und Torschützinnen mit exakten Minutenangaben verzeichnet. Für diese Meldung wurden die Datencenter‑Angaben als Referenz genutzt. (datencenter.dfb.de) Kurzkonklusion aus den Zahlen: Trotz eines frühen 0:2‑Rückstands gewann Stuttgart durch Effizienz in der Schlussphase und Durchschlagskraft in der Verlängerung. Die Daten zeigen zudem, dass Potsdam in der ersten Halbzeit die besseren Abschlüsse hatte, Stuttgart aber die wichtigeren Momente für sich entschied. (dfb.de) Die vollständigen Aufstellungen und Statistikblätter sind auf den Webseiten des DFB und beider Vereine verfügbar. (datencenter.dfb.de) Damit verbleiben weitere Analysen zur Form beider Mannschaften in den kommenden Ligaspielen, wobei Stuttgart das Momentum des Pokaltriumphs mitnehmen kann. (stuttgarter-zeitung.de)

Ausblick: Bedeutung des Erfolgs für Stuttgart und Folgen für Potsdam

Für den VfB Stuttgart bedeutet das Weiterkommen nicht nur den Einzug ins Achtelfinale, sondern auch einen Stimmungsaufschwung zu Beginn der Saison: Der psychologische Effekt einer späten Wende kann in der Liga beflügeln, besonders für einen Aufsteiger, der noch seine Identität festigt. Offizielle Statements des Vereins unterstreichen diese Perspektive. (vfb.de) Für Turbine Potsdam ist das Ausscheiden eine Lehrstunde: Die Mannschaft zeigte in der ersten Halbzeit Stärken, konnte aber Disziplin (Rote Karte) und Defensive nicht so organisieren, dass die Führung gehalten werden konnte. Trainer und Verantwortliche werden die Partie sicherlich nutzen, um Konsequenzen für das weitere Saisonverhalten zu ziehen. (dfb.de) Sportlich gesehen ist der Pokal oft Schauplatz für Überraschungen und dramatische Wendungen – dieses Spiel in Potsdam war dafür ein anschauliches Beispiel. Beide Teams blicken nun auf Pflichtspiele in ihren jeweiligen Ligen und können Erfahrungen aus diesem Duell ziehen. (dfb.de)